Microsoft verschenkt (versehentlich) Geld

24. Februar 2009, 13:09
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Grosse Aufregung unter US-Online-Medien und -Blogs: Microsoft hat einem kleinen Teil der 1'400 jüngst in den USA entlassenen Mitarbeitenden versehentlich eine zu hohe Abfindung bezahlt.

Grosse Aufregung unter US-Online-Medien und -Blogs: Microsoft hat einem kleinen Teil der 1'400 jüngst in den USA entlassenen Mitarbeitenden versehentlich eine zu hohe Abfindung bezahlt. Die Betroffenen fanden das natürlich nett - bis sie ein Schreiben von der Microsoft-Buchhaltung bekamen, in dem das zu viel bezahlte Geld zurückgefordert wurde. Natürlich ging es dann nicht mehr lange, bis eine Kopie des Schreibens (bei Techcrunch) auf dem Web auftauchte.
Die grosse Aufregung ist allerdings vor allem der generell grossen Medienpräsenz des Softwarekonzerns zuzuschreiben, denn es waren insgesamt nur 25 Mitarbeitende betroffen. Weitere 20 erhielten nicht zu viel, sondern zu wenig Geld.
Nach den über 300 Medienberichten griff dann offensichtlich die PR-Abteilung ein. Microsoft bezahlt den Entlassenen, die zu wenig erhielten, die fehlende Summe nach, während die 25 Glücklichen, die je ungefähr 4000 bis 5000 Dollar zu viel erhielten, das Geld behalten können. Die frohe Botschaft verkündete übrigens HR-Chefin Lisa Brummel gleich selbst und persönlich: Sie rief alle 45 betroffenen Ex-Softies an.
Im Januar kündigte Microsoft den Abbau von etwa 5000 Stellen an. Zum ersten Mal in der Geschichte des Konzerns kommt es dabei auch zu ungefähr 1'500 Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen. (hc)

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