Microsoft versichert Partner gegen Gerichtskosten

23. Juni 2005, 08:29
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Microsoft hat seinen teilweise bereits bestehenden Rechtsversicherungsschutz für Partner stark ausgedehnt und verbessert.

Microsoft hat seinen teilweise bereits bestehenden Rechtsversicherungsschutz für Partner stark ausgedehnt und verbessert. Neben OEM-Partnern und OEM-Distis, können nun auch PC-Hersteller und Assemblierer, die Microsoft-Produkte verwenden und Softwarehäuser, die Microsoft-Software in eigene Produkte integrieren, finanzielle Hilfe von Microsoft erwarten, falls sie im Zusammenhang damit verklagt werden. Abgedeckt sind dabei Patent-, Copyright- und markenrechtliche Klagen sowie neu auch Klagen wegen Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen. Übernommen werden Bussen und Zahlungen bei aussergerichtlichen Einigungen (bis zu einer gewissen Obergrenze) sowie Gerichtskosten in unbeschränkter Höhe.
Die Versicherungsinitiative von Microsoft wurde vor allem in den USA, wo man mit Klagen schnell bei der Hand ist, von den Microsoft-Partnern begrüsst. Der Softwareriese hofft damit, die Loyalität vor allem bei seinen grössten Partnern zu steigern und ein weiteres Bollwerk gegen Open Source-Software zu errichten.
In einer Inseratekampagne beschreibt Microsoft zum Beispiel, wie das 'Wall Street Journal" berichtet, den eigenen Versicherungsschutz für Kunden (der schon letztes Jahr eingeführt wurde) und behauptet, die führenden Linux-Anbieter würde keinen oder nur einen beschränkten Schutz bieten. (hjm)

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