Microsoft versucht sich als PC-Dienstleister

11. März 2005, 16:11
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Gemäss Redmond soll es aber nur "eine begrenzte Anzahl" von Kunden geben. Es gehe vor allem darum, die Bedürfnisse von Kunden verstehen zu lernen.

Gemäss Redmond soll es aber nur "eine begrenzte Anzahl" von Kunden geben. Es gehe vor allem darum, die Bedürfnisse von Kunden verstehen zu lernen.
Wie "News.com" berichtet, hat Microsoft mit Energizer einen Vertrag für das Management der rund 6000 PCs des Batterieherstellers abgeschlossen. Der Deal wurde zwar noch nicht offiziell bekannt gegeben, aber ein Microsoft-Vetreter bestätigte die Pläne gegenüber "News.com".
Gemäss Mike Adams, General Manager in Microsofts IT-Abteilung, will der Betriebssystemriese nun aber nicht ernsthaft ins IT-Dienstleistungsgeschäft einsteigen. Microsoft wird immer wieder vorgeworfen, die Bedürfnisse von Unternehmen schlechter zu verstehen, als andere IT-Riesen wie zum Beispiel IBM, die durch eigene Dienstleistungsbereiche einen viel direkteren Kontakt zu Kunden haben.
Gemäss Adams geht es Microsoft nicht darum, sich einen neuen Geschäftsbereich aufzubauen. Durch ein eng begrenztes Engagement erhoffe man sich aber, genau dieses Verständnis zu verbessern.
Zu Energizer soll, so Adams, noch eine "begrenzte Anzahl" von weiteren Kunden hinzukommen, mit dem Ziel, möglichst unterschiedliche Erfahrungen zu machen. Diese sollen dann wiederum in Produkte einfliessen. (Hans Jörg Maron)

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