Microsoft verwaltet auch Linux-Systeme

22. April 2005, 16:13
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Wenn's denn unbedingt sein muss…

Wenn's denn unbedingt sein muss...
Microsoft will es in Zukunft ermöglichen, dass auch nicht unter Windows-laufende Hardware von den Microsoft-eigenen Management-Software-Produkten, wie zum Beispiel dem "Microsoft Operations Manager" (MOM), zufrieden stellend und einfach verwaltet werden können. Wie der Microsoft-CEO Steve Ballmer während einer Demonstration der Fähigkeiten von MOM erklärte, von der verschiedene US-Medien berichten, wolle man damit die von Kunden geäusserten Wünsche berücksichtigen.
Microsoft-Sprecher betonten aber auch, dass die Microsoft-Management-Produkte bereits jetzt ein grosses Mass an Interoperabilität aufweisen würden, was aber leider in der IT-Öffentlichkeit viel zu wenig zur Kenntnis genommen werde. So zog Ballmer höchstpersönlich die Lüfter aus einer Solaris-Maschine, und konnte danach die Warnmeldungen im MOM zeigen. Eine weitere Demonstration zeigte, wie unter Microsofts Server-Virtualisierungsprodukt "Virtual Server" Instanzen von Red Hat Enterprise Linux liefen. "Auch wenn es meine Augen beleidigt, ich weiss, dass das für unsere Kunden eine wichtige Fähigkeit ist", meinte dazu Ballmer.
In Zukunft sollen aber die Management-Fähigkeiten auch für nicht-Windows-Systeme mehr in die Tiefe gehen. Der Virtual Server zum Beispiel ab dem nächsten Update Linux-Instanzen nicht nur laufen lassen können, sondern den Kunden auch Hinweise geben, wenn es damit zu Problemen kommt. (hjm)

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