Microsoft will dank Akquisition Supply-Chain-Security verbessern

13. Juli 2021, 09:54
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Für mutmasslich 500 Millionen Dollar verleibt sich der Konzern RiskIQ ein. Die Firma ist auf Threat Intelligence spezialisiert.

Microsoft kauft das Cybersecurity-Unternehmen RiskIQ, das auf Threat Intelligence in Cloud-Umgebungen spezialisiert ist. Die Firmen wollen den Kaufpreis nicht kommunizieren, 'Bloomberg' berichtet aber, dass eine Summe von über 500 Millionen Dollar fliessen soll.
Microsoft möchte die Services von RiskIQ in seine eigenen Security-Angebote integrieren. Die Einbettung ermögliche den Kunden einen umfassenden Überblick über globale Bedrohungen, etwa in Azure, AWS und anderen Clouds, aber auch On-Premises, heisst es aus Redmond. Zudem sollen Risiken in den Lieferketten im Auge behalten werden können. Angesichts der jüngsten Supply-Chain-Angriffe auf Solarwinds oder Kaseya dürfte das eine hohe Priorität geniessen.
Die Lösungen von RiskIQ durchforsten das Internet und ermitteln Details zu Websites und Netzwerken, Domain-Namen, Zertifikaten und anderen Informationen wie etwa Whois-Registrierungsdaten. Diese Informationen sollen Kunden einen Überblick darüber zu geben, auf welche Geräte und Dienste ausserhalb der Firewall eines Unternehmens zugegriffen werden darf und wie die Angriffsfläche reduziert werden kann.
RiskIQ wurde 2009 gegründet und zählt rund 160 Mitarbeitende. Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco gibt an, 80'000 Security-Analysten und 300 Firmenkunden zu bedienen.

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