Microsoft will Ent­wicklern Teams schmack­haft machen

26. Mai 2021, 11:28
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Die Collaboration-Platt­form soll durch Dritt-Apps weiter wachsen. Entwickler sollen auch Abos über den Teams App Store verkaufen können.

Vom 25. bis zum 27. Mai findet die grosse Microsoft-Entwicklerkonferenz Build statt. Wie jedes Jahr gibt es eine grosse Fülle an Ankündigungen. Ein Teil davon dreht sich um die Kollaborationslösung Teams. Vergangenes Jahr hat Microsoft Entwicklern die Möglichkeit gegeben, Apps von Drittanbietern in Teams einzubinden. Nun geht das Unternehmen einen Schritt weiter mit dem Ziel, mehr Entwickler dazu zu bringen, Erweiterungen und Apps für Teams zu entwickeln.
Zu den Neuerungen gehört laut Microsoft die Shared-Stage-Integration, die Entwicklern einen neuen Zugang zur "Hauptbühne" in einem Teams Meeting gebe. Dies biete eine neue Oberfläche, um Multi-User-Flows für Meeting-Apps wie beispielsweise Whiteboarding und Projektboards zu ermöglichen, so Microsoft.
Bald wolle Microsoft auch Medien-APIs verfügbar machen, die Entwicklern Echtzeit-Zugriff auf Audio- und Videostreams für Transkription, Übersetzung, Notizen, das Sammeln von Erkenntnissen und mehr bieten sollen.
Benutzer und IT-Administratoren können daneben bald App-Lizenz-Abonnements von Drittanbietern direkt über den Microsoft Teams App Store und das Teams Admin Center erwerben, kündigen die Redmonder weiter an. Für Microsoft-Partner sollen sich so neue Monetarisierungs-Möglichkeiten ergeben.
Neu ist auch der Microsoft-Together-Modus für Teams. Mithilfe von KI sollen das Gesicht und die Schultern von Teilnehmern einer Videokonferenz isoliert und mit den Kollegen zusammen in einen virtuellen Raum platziert werden können. "Wir geben den Leuten ein Toolkit an die Hand, mit dem sie ihre eigenen Szenen entwerfen können", zitiert 'The Verge' Jeff Teper, Head of Microsoft 365 Collaboration. "Wir sind sehr gespannt, was sich die Leute einfallen lassen."
Mit dem Entwicklerportal für Microsoft Teams (bis anhin App Studio) sollen Entwickler eine dedizierte App-Verwaltungskonsole erhalten, die über das Web oder innerhalb von Teams verfügbar sei, schreibt Microsoft. Damit sollen sie Apps an einem einzigen, zentralen Ort registrieren und konfigurieren können.

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