Microsoft will Partner für Cloud-Support einspannen

15. Juli 2014, 12:00
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Partner sollen eigene Services mit Microsoft Services bündeln und den Kunden selbst verrechnen können.

Partner sollen eigene Services mit Microsoft Services bündeln und den Kunden selbst verrechnen können.
Microsoft hat an seiner weltweiten Partnerkonferenz in Washington angekündigt, Partner vermehrt beim Vertrieb und Support von Cloud-Services beteiligen und ihnen damit neue Einnahmequellen eröffnen zu wollen, wie 'CRN' berichtet.
Im Rahmen des neu gestalteten "Cloud Solution Provider"-Programms sollen Partner Cloud-Services von Microsoft für ihre Kunden direkt provisionieren und verwalten sowie den technischen Support dafür übernehmen können. Gleichzeitig, so erklärte der Microsoft-Mann John Case laut 'CRN' in einer Keynote, erhalten Partner zum ersten Mal die Möglichkeit, Kunden eine einheitliche Rechnung zu präsentieren, welche sowohl die eigenen als auch die Microsoft-Services umfasst.
Das Programm richtet sich an Distributoren, Hoster und Managed-Service-Provider sowie unabhängige Softwareanbieter und wird innerhalb der nächsten 12 Monate gestartet. Vorerst soll es Office 365 und Intune umfassen, später sollen auch Azure, Dynamics CRM und andere Online-Services integriert werden.
Nur für ausgewählte Partner
Allerdings will Microsoft das neue Cloud-Programm vorerst nur für "ausgewählte" Partner verfügbar machen, und es ist noch nicht klar, nach welchen Kriterien der Softwareriese diese Partner wählen wird. Microsoft wird die genauen Anforderungen wohl erst in den nächsten Monaten erarbeiten. "Wir werden uns anschauen müssen, welche Arten von Partnern interessiert sind, und dann den Selektionsprozess beginnen. Dies wird aber nicht eine Sache für jedermann sein", erklärte Phil Sorgen, Corporate Vice President von Microsofts Worldwide Partner Group gegenüber 'CRN'. Um in Frage zu kommen, müssen Partner laut Sorgen unter anderem den technischen Support stemmen können und ein entsprechendes Business-Modell haben. (hjm)

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