Microsoft will wieder schneller werden

15. September 2005, 16:29
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Das lange Warten auf "Longhorn/Vista" soll sich nicht wiederholen.

Das lange Warten auf "Longhorn/Vista" soll sich nicht wiederholen.
Wenn Windows "Vista" Ende des nächsten Jahres mit rund zweijähriger Verspätung gegenüber der ursprünglichen Planung lanciert wird, werden es rund fünf Jahre her sein, seit Windows XP auf den Markt kam.
Wie Microsoft-Chef Steve Ballmer gegenüber der 'Financial Times' erklärte, hat man bei Microsoft nun die grundlegendsten Entwicklungsprozessen überarbeitet, um derart grosse Verzögerungen in Zukunft zu vermeiden: "In den letzten anderthalb Jahren haben wir eine Menge Veränderungen beim Software-Engineering und bei den Prozessen vorgenommen."
Andere Microsoft-Führungskräfte haben bereits in der Vergangenheit angedeutet, dass in Zukunft eine modularere Herangehensweise angewandt werden soll. Die wichtigsten Microsoft-Produkte würde dabei für die Erstellung von neuen Versionen in kleinere Module aufgeteilt, die unabhängig weiterentwickelt werden können.
Gemäss 'FT' will Microsoft insgesamt wieder häufigere, aber etwas weniger ambitiöse neue Versionen seiner Hauptprodukte lancieren. Bei Windows Vista, so zitiert das Wirtschaftsblatt Ballmer, "haben wir etwas versucht, dass die die Planungs- und Konzeptionsfähigkeit unseres Systems überstieg." (hjm)

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