Microsoft zeigt neues MSN

9. September 2014, 06:54
  • technologien
  • microsoft
  • china
  • app
image

Die Redmonder beleben den hauseigenen Informationsdienst.

Die Redmonder beleben den hauseigenen Informationsdienst.
"Es sieht nicht nur anders aus, das neue MSN bietet auch ein völlig neues Online-Erlebnis", verspricht Microsoft. Die Plattform aus der Cloud wird ein weiteres Mal umgestaltet, und kann nun beäugt werden. Sie soll in den nächsten Wochen weltweit für Windows, Android und iOS ausgerollt werden - wann genau, verraten die Redmonder nicht.
MSN.ch wird als "weiterer wichtiger Baustein in der neuen 'Mobile first, Cloud first'-Ära" von Microsoft bezeichnet. Nutzer können die Plattform personalisieren, so dass nur Inhalte angezeigt werden, die wirklich interessieren. Zu den Partnern in der Schweiz zählen unter anderem die NZZ, Bilanz, die Handelszeitung, der Tages-Anzeiger, 20 Minuten, die BZ Berner Zeitung, der Bund, die Basler Zeitung und der Beobachter.
Die Plattform wird nicht zum ersten Mal neu ausgerichtet. Das Webportal wurde 2007 sogar fast eingestellt. Die letzte grössere Neulancierung war 2012, als das Design auf Windows 8 angepasst wurde. Die Benutzeroberfläche sollte eine einheitliche Navigation ermöglichen - vom PC über den Tablet-PC bis zum Smartphone.
Microsoft hatte erst vor zwei Wochen das endgültige Ende für den Chat-Dienst MSN Messenger angekündigt. Der hauseigenen Windows-Live-Messenger-Dienst war zuletzt nur noch in China verfügbar, und wird ab Ende Oktober ganz eingestellt. Der Dienst war in grossen Teilen der Welt vor 15 Jahren gestartet worden, im deutschsprachigen Raum hiess er Windows Live Messenger.
Bing-Apps werden MSN-Apps
Gleichzeitig benennt Microsoft seine bisherigen Bing-Apps in MSN-Apps um, und kündigt schon für die kommenden Wochen weitere MSN-Apps zu unterschiedlichen Themengebieten für die drei grossen Betriebssysteme an. (lvb)

Loading

Mehr zum Thema

image

Weltweite M365-Störung – alle wichtigen Dienste stundenlang offline

Betroffen waren unter anderem Azure, Teams, Exchange, Outlook und Sharepoint. Weltweit waren die Dienste für einen halben Tag offline.

publiziert am 25.1.2023 8
image

Wenn Azure nicht wäre, würde Microsoft schrumpfen

Der Konzern gibt sinkende Umsätze bei Software und Spielkonsolen bekannt. CEO Satya Nadella setzt alles auf KI.

publiziert am 25.1.2023
image

Microsoft investiert weitere Milliarden in OpenAI

Der Tech-Gigant unterstützt die Entwickler von ChatGPT mit 10 Milliarden Dollar und beerdigt gleichzeitig den hauseigenen VR-Bereich.

publiziert am 24.1.2023
image

Postfinance beteiligt sich an Zürcher Startup

Properti hat in einer Finanzierungsrunde weitere 3 Millionen Franken eingesackt. Unter den Investoren tummelt sich neu auch Postfinance.

publiziert am 24.1.2023