Microsoft zeigt, wie das "nächste" Windows aussieht

12. Mai 2017, 11:16
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Im Rahmen der hauseigenen Entwicklerkonferenz Build 2017 in Seattle hat Microsoft Details zum nächsten grossen Windows-Update bekannt gegeben.

Im Rahmen der hauseigenen Entwicklerkonferenz Build 2017 in Seattle hat Microsoft Details zum nächsten grossen Windows-Update bekannt gegeben. Unter dem Name Windows 10 Fall Creators Update soll Redstone 3 im Herbst diesen Jahres auf den Markt kommen. Zu den Neuerungen gehören eine "Timeline", ein Notizbrett sowie eine Funktion, mit der Anwendungen auf anderen Geräten weiter verwendet werden können.
Mit der Timeline-Funktion bringt Microsoft eine Art Verlauf für Windows 10. Nutzer können eine Reihe von Apps oder Anwendungen einsehen, die zuvor geöffnet waren, auch auf anderen Win-10-Geräten. Hinzu kommt die Funktion "Pick Up Where You Left Off". Damit sollen Apps geräteübergreifend synchronisiert und bearbeitet werden können. Pick "Up Where You Left Off" arbeitet mit Cortana zusammen und Nutzer können beispielsweise am PC ein Dokument weiter bearbeiten, das sie zuvor auf einem Smartphone genutzt haben; dies soll auch mit iOS- und Android-Geräten möglich sein, so die Ankündigung aus dem Hause Redmond.
Mit Clipboard bringt das Fall-Update ein Notizbrett, an dem "praktisch Alles" als Kopie abgelegt werden kann, schreibt das Unternehmen. Fotos, Texte oder Links können so geräteunabhängig in diesen Cloud-Speicherplatz kopiert werden. OneDrive-Dokumente sollen zudem in der Cloud genutzt werden können, ohne dass sie auf ein Gerät herunter geladen werden müssen. Auf alle Dateien könne über den File Explorer zugegriffen werden und daran gearbeitet werden, als wären die Dokumente lokal gespeichert, heisst es im Office-Blog.
iTunes und SAP im Windows Store
Microsoft bringt die Produkte von anderen Herstellern in den Windows Store, wie Microsoft-Manager Terry Myerson ankündigt. So solle bereits nächsten Monat SAP Digital Boardroom im Windows Store verfügbar sein. Auch Apples iTunes mit allen gewohnten Funktionen soll bis Ende Jahr im Store sein. Damit erhielten Windows-Nutzer Zugriff auf die gewohnten Funktionen des Apple-Dienstes und direkten Zugriff auf iTunes. (kjo)

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