Microsofts Dynamics NAV 5.0 nun auch in der Schweiz erhältlich

25. September 2007, 10:02
  • business-software
  • microsoft
  • schweiz
  • erp/crm
image

Engere Integration mit Office, Outlook und Dokumenten sowie eine Prise BPM.

Engere Integration mit Office, Outlook und Dokumenten sowie eine Prise BPM.
Rund sechs Monate nach dem US-Launch ist die aktuelle Generation 5.0 von Microsofts Business-Software "Dynamics NAV" seit heute auch in der Schweiz offiziell erhältlich. Die neuste Version der durch die Übernahme von "Navision" in den Microsoft-Stall gelangten ERP-Suite soll unter anderem eine durchgängige Integration mit Microsofts Bürosoftware und Outlook bieten. Sie bedingt aber bei bestehenden Navision-Kunden im Gegensatz zu der für nächstes Jahr angekündigten Version 5.1 noch nicht zwingend den Umstieg von der alten Navision-Datenbank auf SQL-Server.
NAV 5.0 unterstützt durchgängig das neue Fileformat "Office XML". Das soll es zum Beispiel möglich machen, beliebige Berichte aus Dynamics NAV direkt nach Word oder Excel zu exportieren. Für die Integration mit Outlook wurde die Software mit einem speziellen neuen Framework erweitert. Dieses erlaubt es, das jede NAV-Tabelle mit jedem Element aus Microsoft Outlook verknüpft und synchronisiert werden kann. User, die gerade unterwegs sind oder offline mit Outlook arbeiten, sollen so das System automatisch und schnell aktualisieren können, wenn sie wieder online sind. Mit einem Zusatz für Outlook soll die Synchronisation auch direkt aus Dynamics NAV heraus gesteuert werden können.
Eine weitere neue Funktion ist die Möglichkeit, NAV-Datensätze durch Links direkt mit unstrukturierten Dateien wie zum Beispiel Texten, Arbeitsblättern, Berichten, Bildern oder Webseiten zu verknüpfen.
Auch die Möglichkeiten für das Management von Geschäftsprozessen wurden in NAV 5.0 etwas erweitert. In NAV können nun zum Beispiel differenzierte Parameter angegeben werden, wann in einem bestimmten Prozess eine Genehmigung eingeholt werden muss, und die Software kann Anwender per E-Mail über ausstehende Genehmigungen, Zusagen oder Ablehnungen informieren. Für Arbeitsgruppen wurden die Freigabeprozesse für Dokumente erweitert, unter anderem durch einen benutzerbezogenen Genehmigungsprozess, der an Belege gekoppelt ist. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Iris Kornacker ist neue CEO von Polypoint

Sie hat die Stelle von Thomas Buerdel übernommen, der sich in Zukunft auf die Bereiche Innovation und Angebotsausbau bei der Health-Tech-Firma konzentrieren will.

publiziert am 3.10.2022
image

Sonja Meindl stösst zu Microsoft

Microsoft Schweiz holt Sonja Meindl als Leiterin Enterprise Commercial Business in die GL. In dieser Rolle verantwortet sie das Grosskundengeschäft.

publiziert am 3.10.2022
image

Microsoft erhöht in der Schweiz Zahl der Mitarbeitenden

100 zusätzliche Angestellte will Schweiz-Chefin Catrin Hinkel im nächsten Jahr einstellen. Gebraucht werden sie vor allem im Cloud-Bereich.

publiziert am 3.10.2022
image

Neue Zero-Day-Lücken in Exchange Server

Die Lücken werden aktiv ins Visier genommen. Bisher gibt es nur einen Workaround.

publiziert am 3.10.2022