Microsofts Interpretation von Software-as-a-Service

27. Juli 2007, 15:36
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Angesichts der Software-as-a-Service-Konkurrenz um Salesforce & Co.

Angesichts der Software-as-a-Service-Konkurrenz um Salesforce & Co. sieht sich Microsoft zunehmend gezwungen, Anwendungen anzubieten, die zumindest teilweise als Web-Service daherkommen. An einer gestern in Redmond stattgefundenen Analystenkonferenz sagte Microsoft-CEO Steve Ballmer, dass in Zukunft verstärkt "Software plus Service" angeboten werden soll. Das bedeutet gemäss Ballmer, dass in drei bis zehn Jahren fast alle Microsoft-Anwendungen zusätzliche Internet-Funktionen enthalten werden, aber grundsätzlich Client-basiert bleiben.
Google bietet schon heute alle Anwendungen zum grössten Teil kostenlos und ausschliesslich online an. Das wird bei Microsoft wohl nie der Fall sein. Ballmer sagte, man werde auch in Zukunft Programme für die Installation auf dem Rechner verkaufen – für Private und für Geschäftskunden. Einzig kleinere Programme wie etwa klassische Web-2.0-Anwendungen wie Foto-Austausch-Plattformen werden ausschliesslich im Web erhältlich sein. (mim)

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