Microsofts Linux-Business ist ein Renner

20. August 2008, 14:35
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Als Teil eines für eine Dauer von fünf Jahren abgeschlossenen Deals zwischen Novell und Microsoft, der damals --http://www.

Als Teil eines für eine Dauer von fünf Jahren abgeschlossenen Deals zwischen Novell und Microsoft, der damals viel Staub aufwirbelte, verpflichtete sich Microsoft Ende 2006 dazu, Novell-Linux-Enterprise-Server-Support-Lizenzen für 240 Millionen Dollar abzukaufen, um sie an seine Kunden weiterzugeben.
Inzwischen sind diese Lizenzen bereits beinahe aufgebraucht: Innerhalb von 18 Monaten nach dem November 2006, so teilt Novell heute mit, habe man schon rund 157 Millionen Dollar, also rund 65 Prozent der ursprünglich geplanten Summe in Rechnung stellen können. Nun hat sich Microsoft dazu entschlossen, ab dem November dieses Jahres Novell weitere Lizenzen im Wert von bis zu 100 Millionen Dollar abzukaufen.
Der Linux-Vertrieb über Microsoft ist damit für einen erstaunlich grossen Teil des Umsatzes von Novell verantwortlich - letztes Jahr machte das Unternehmen insgesamt 932 Millionen Dollar Umsatz. Das aus dem Pakt resultierende Versprechen an die Kunden, dass sie nie für allfällige Patentverstösse in Linux von Microsoft verklagt werden, vor allem aber der gemeinsame Support durch beide Unternehmen um die Interoperabilität von Open Source- und proprietärer Microsoft-Software zu sichern, scheint also bei vielen Kunden anzukommen. Zu den Kunden, die Microsoft Linux-Lizenzen abgekauft haben gehören zum Beispiel Wal Mart, HSBC, Renault oder BMW und, in der Schweiz, http://www.inside-it.ch/articles/14231. (hjm)

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