Milliardenstrafe für Intel?

8. Mai 2009, 14:29
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Die EU-Kommission wird am nächsten Mittwoch entscheiden, ob der weltgrösste Chiphersteller Intel wegen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung gebüsst wird.

Die EU-Kommission wird am nächsten Mittwoch entscheiden, ob der weltgrösste Chiphersteller Intel wegen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung gebüsst wird. Beobachter glauben, dass Intel eine Milliardenbusse riskiert. EU-Kartellstrafen können nämlich theoretisch bis zu zehn Prozent des Umsatzes erreichen. 2008 setzte Intel 37,6 Milliarden Dollar um.
Die EU glaubt, dass Intel PC-Hersteller mit unzulässigen Rabattbedingungen dazu genötigt hat, nur Intel-Prozessoren zu verwenden. Ziel dieser Praxis sei die Ausschaltung des Erzrivalen AMD gewesen. Intel weist die Vorwürfe zurück. (mim)

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