Millionenbussen für LCD-Hersteller in den USA

29. Dezember 2011, 09:43
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Preisabsprachen kosten Panelhersteller fast 550 Millionen Dollar Strafe. Verfahren gegen LG, Toshiba und Au Optronics läuft weiter.

Preisabsprachen kosten Panelhersteller fast 550 Millionen Dollar Strafe. Verfahren gegen LG, Toshiba und Au Optronics läuft weiter.
Während Jahren sollen die Hersteller von LCD-Flachbildschirmen Preisabsprachen getätigt haben und so die US-amerikanischen Verbraucher mit zu hohen Preisen übervorteilt haben. Diesen Vorwurf, der bereits Ende 2006 aufkam, haben sieben LCD-Hersteller nun eingeräumt und bezahlen im Rahmen eines Vergleichs nun 538 Millionen US-Dollar Wiedergutmachung sowie eine Strafe von 14 Millionen Dollar. Neben den beiden Branchengrössen Samsung und Sharp gehören dazu auch die Hersteller Epson Imaging Devices, Hitachi Displays, Chi Mei Innolux, Chungwa Picture Tubes und Hannstar Display.
Allerdings beteiligen sich nicht alle verklagten Hersteller am geschlossenen Vergleich. LG, Toshba und AU Optronics etwa beteiligen sich nicht daran. Der Prozess gegen die Unternehmen wird deshalb weitergeführt.
Die Europäische Union hatte bereits Ende 2010 Strafen gegen LCD-Panel-Hersteller ausgesprochen. Samsung, LG, Chimei Innolux, AU Optronics, Chungwa und Hannstar mussten damals fast 649 Millionen Euro Strafe wegen Preisabsprachen bezahlen. (bt)

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