Mit dem Smartphone im Bett

19. Februar 2013, 13:18
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Repräsentative Umfrage von Comparis.ch zeigt, dass die meisten Smartphone-Nutzer spätestens bei Arbeitsbeginn Nachrichten überprüft haben.

Repräsentative Umfrage von Comparis.ch zeigt, dass die meisten Smartphone-Nutzer spätestens bei Arbeitsbeginn Nachrichten überprüft haben.
Smartphones sind mittlerweile allgegenwärtig. Und zwar so sehr, dass manche beim Aufwachen als erstes nach ihrem Handy greifen. Zwei von drei Smartphone-Besitzern überprüfen auf ihrem Mobiltelefon ihre Nachrichten, noch bevor sie am Arbeitsplatz eintreffen, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes Comparis.ch. Das Marktforschungsinstitut Link hat im Auftrag von Comparis.ch im Januar 700 Schweizer Smartphone-Besitzer zwischen 15 und 74 Jahren befragt.
Jeder Zehnte informiert sich demnach sogar schon im Bett noch vor dem Aufstehen über Aktualitäten. Jene, die noch im Bett vor dem Aufstehen ihr Smartphone das erste Mal zur Hand nehmen und ihre Nachrichten überprüfen oder sich über Aktualitäten informieren, sind mit 10 Prozent in der Minderheit. Insgesamt checkt jedoch die Mehrheit der Smartphone-Nutzer das Handy spätestens bei Arbeitsbeginn: 20 Prozent schauen direkt nach dem Aufstehen aufs Smartphone, weitere 21 Prozent während sie sich fertig machen und 18 Prozent auf dem Weg zur Arbeit. Während der Arbeit wird das Smartphone in der Regel weiterhin rege benutzt.
Treuer Begleiter
Insgesamt nehmen damit mehr als 50 Prozent der Smartphone-Besitzer
ihr Mobiltelefon zur Hand und überprüfen Nachrichten oder Aktualitäten, noch bevor sie ihr Haus verlassen. Wenig überraschend ist darüber hinaus die Erkenntnis, dass vor allem jüngere Nutzer noch im Bett aufs Smartphone schauen.
Immerhin: 54 Prozent der Befragten behaupten, es mache ihnen nichts aus, auch einmal ohne Smartphone unterwegs zu sein. 8 Prozent "freuen" sich sogar, dass sie nicht erreichbar sind. Fraglich ist jedoch, ob es sich hierbei eher um Wunschdenken handelt, denn nur eine Minderheit möchte absichtlich auf den treuen Begleiter verzichten. Man besitzt also ein Smartphone, um wirklich ständig erreichbar zu sein. (mim)

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