Mit Doodle kann man nun auch chatten

15. April 2015, 08:55
  • telco
  • iphone
image

Doodle setzt auf Apps mit neuen Funktionen. Eine mobile Offensive soll dabei helfen, die Nutzerzahlen verzehnfachen.

Doodle setzt auf Apps mit neuen Funktionen. Eine mobile Offensive soll dabei helfen, die Nutzerzahlen verzehnfachen.
Der Schweizer Online-Terminplanungsservice Doodle, der seit rund einem halben Jahr komplett im Besitz des Tamedia-Verlags ist, verfolgt ehrgeizige Pläne. Bis in fünf Jahren, so Doodle in einer Mitteilung von heute, möchte man die globlen Nutzerzahlen verzehnfachen.
Doodle gehört zu den international erfolgreichsten Schweizer Online-Angeboten. Nutzer weltweit finden den Service, mit dem man Termine online absprechen kann, nützlich. Wie uns zu Ohren gekommen ist, benutzen sogar NSA-Leute Doodle zumindest gelegentlich, um Besprechungstermine zu organisieren.
Um die angestrebte Steigerung der Nutzerzahlen zu erreichen, braucht es auch neue Funktionen, die weiteren Wert für die Nutzer bringen, glaubt Doodle-CEO Michael Brecht. Ausserdem soll eine grosse Offensive im mobilen Bereich gestartet werden.
Der erste Teil davon ist die Lancierung einer neuen Version der iPhone-App. Diese beinhaltet als Novum für Doodle nun auch eine Chat-Funktion. Nutzer können also bei der Suche nach einem offenen Termin auch direkt komunizieren und sich über Details austauschen. Für Brecht ist das nicht nur nützlich, sondern hat auch noch einen Nebeneffekt: "Ab heute
kommt beim Doodlen noch der Spass dazu."
In Kürze will Doodle eine iPad- und eine Android-App lancieren. Diese beiden Apps, so erklärte Doodle-Sprecherin Claudia Gabriel gegenüber inside-it.ch, werden die Chat-Funktion ebenfalls enthalten. Derzeit stehe der Ausbau der mobilen Dienste für Doodle im Vordergrund. Die Entscheidung darüber, ob die Chat-Funktion auch in die Desktop-Version eingebaut wird, sei noch nicht gefallen. (Hans Jörg Maron)

Loading

Mehr zum Thema

image

Meinung: Big-Tech-Beteiligung an Netzausbaukosten ist absurd

Das wäre, wie wenn sich Mercedes und VW sich am Strassenausbau oder Samsung und Miele am Stromnetzunterhalt beteiligen würden, kommentiert Chefredaktor Reto Vogt.

publiziert am 27.9.2022 3
image

Swisscom und EU-Telcos fordern Big-Tech-Beteiligung an Netzkosten

16 CEOs von europäischen Telekomunternehmen wollen, dass sich Google, Meta, Netflix & Co. am Netzausbau beteiligen. Die Forderung ist nicht neu, doch der Ton gewinnt an Schärfe.

publiziert am 26.9.2022
image

268 Millionen IPv4-Adressen sind verschwunden

Ein Forscher bezichtigt Adobe, Amazon und Verizon der unrechtmässigen Verwendung von reservierten IPv4-Adressen. Dadurch werden diese praktisch unbrauchbar.

publiziert am 20.9.2022
image

Huawei Schweiz ehrt seine "Partner des Jahres 2022"

Der chinesische Technologiekonzern betont bei der Award-Vergabe 2022 "bedeutende Projekte" der öffentlichen Hand.

publiziert am 20.9.2022