Mit Open Source Software Kosten sparen?

3. Oktober 2012, 12:11
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Laut einer neuen Studie sind vor allem KMU davon überzeugt, dass sie mit dem Einsatz von Open Source Software Informatikkosten sparen können.

Laut einer neuen Studie sind vor allem KMU davon überzeugt, dass sie mit dem Einsatz von Open Source Software Informatikkosten sparen können.
Alle drei Jahre führen der Fachverband SwissICT und die Swiss Open Systems User Group /ch/open die "Open Source Studie Schweiz" durch. Nun war es im vergangenen Juni wieder so weit. Der jüngste Fragebogen wurde an 851 Unternehmen und Behörden verschickt, 202 Organisationen haben geantwortet. Am 23. Oktober 2012 werden in Zürich die Resultate und Schlussfolgerungen im Detail präsentiert, doch schon jetzt haben die Autoren einige Häppchen veröffentlicht.
So nutzen von den 202 untersuchten Unternehmen und Behörden 93 Prozent "bewusst" Open Source Software. Ausserdem halten etwas mehr als die Hälfte der Befragten 10 bis über 30 Prozent Kosteneinsparungen in der Informatik durch Open-Source-Einsatz für "möglich". In der Praxis scheint sich dies aber nicht immer zu bewahrheiten. So hat erst kürzlich beispielsweise Dietikon festgestellt, dass ein Umstieg auf Open-Source-Software Mehrkosten verursachen würde. Laut der Studie sollen vor allem kleine und mittelgrosse Unternehmen (KMU) überzeugt sein, als Open-Source-Anwender Informatikkosten einzusparen.
Hinderungsgründe
Die wichtigsten Hinderungsgründe für den Einsatz von Open Source Software sind ungeklärte Haftungsfragen, Mangel an kommerziellen Open-Source-Dienstleistungen sowie fehlende Benutzerakzeptanz.
Die Studie wurde begleitet durch das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) und den Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation der ETH Zürich. Weitere Informationen gibt es hier. (mim)

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