Mobilezone wächst – aber nicht in der Schweiz

2. März 2018, 10:37
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Die Retailkette für mobile Geräte Mobilezone hat im vergangenen Geschäftsjahr 1,172 Milliarden Franken umgesetzt.

Die Retailkette für mobile Geräte Mobilezone hat im vergangenen Geschäftsjahr 1,172 Milliarden Franken umgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 7,7 Prozent. Der Betriebsgewinn (Ebit) stieg mit 3,3 Prozent etwas langsamer auf 50,1 Millionen Franken.
Unter dem Strich blieben mit 35,2 Millionen Franken 2,5 Prozent weniger Reingewinn als im Vorjahr. Die sehr guten Geschäftsergebnisse aus dem Vorjahr hätten trotz leicht tieferer Profitabilität fortgeschrieben werden können, so das Fazit von Mobilezone.
Im Segment Handel trieb vor allem der Grosshandel den Umsatz an. Dort stieg der Umsatz um 69 Millionen auf 687 Millionen Franken. Im gesamten Handelssegment betrug die Zunahme 67 Millionen auf 1,079 Milliarden Franken.
In dem Segment sind nebst dem Grosshandelsgeschäft die Aktivitäten im schweizweiten Filialnetz, das Online-Geschäft und die Aktivitäten der Tochter einsAmobile in Deutschland zusammengefasst.
Das Segment Service Providing mit den eigenen Mobil-und Festnetzangeboten (TalkTalk) sowie dem Service- und Reparaturgeschäft in der Schweiz und in Österreich steigerte den Umsatz um 22 Prozent auf 92,2 Millionen Franken.
Mobilezone will künftig weiter in Deutschland wachsen. Mit dem im Dezember angekündigten Zukauf des Telekommunikationsanbieters TPHCom mit Sitz in Münster soll die Marktstellung deutlich verstärkt werden. Die TPHCom ist auf die Vermittlung von Mobil-und Festnetz¬Verträgen spezialisiert.
Zudem soll die Zahl der Vertriebspartner in Deutschland erhöht werden. 2017 kamen in Deutschland zehn neue Shops dazu, insgesamt sind es nun 65. In der Schweiz hingegen schloss Mobilezone Shops, deren Zahl sank von 129 auf 124. (sda/hjm)

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