Mobilfunkfrequenzen sollen versteigert werden

30. April 2009, 12:44
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Um die Möglichkeiten zur Vergabe der per 2013 und 2016 frei werdenden Mobilfunkfrequenzen zu prüfen, hat das Bakom im Auftrag der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) eine öffentliche --http://www.

Um die Möglichkeiten zur Vergabe der per 2013 und 2016 frei werdenden Mobilfunkfrequenzen zu prüfen, hat das Bakom im Auftrag der Eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) eine öffentliche Konsultation eröffnet. Mit der bis 26. Juni dauernden Konsultationsphase sollen Interessierte die Möglichkeit zur Stellungnahme haben und Bedürfnisse sowie Absichten der Akteure erhoben werden, heisst es in einer Mitteilung.
Die ComCom bevorzugt eine Vergabe der Konzessionen durch die Versteigerung in kleinen Frequenzblöcken. Aufgrund des hohen Tarifniveaus im Schweizer Mobilfunkmarkt habe man auch die "bevorzugte" Vergabe einer Konzession an einen neuen Netzbetreiber in Betracht gezogen. Allerdings hätten "technische, wirtschaftliche und rechtliche Erwägungen" zur Einschätzung geführt, dass "die Förderung eines zusätzlichen Anbieters mit eigener Infrastruktur wenig Erfolg" verspreche.
Die Konsultation betrifft die Frequenzen in den GSM- und UMTS-Mobilfunkbändern (900, 1800, 2100 und 2600 Mhz) sowie die Frequenzen der so genannten "digitalen Dividende" im Frequenzbereich von 790 bis 862 Mhz, welche spätestens ab 2015 für mobile Dienste zur Verfügung stehen werden. Sie beinhaltet insbesondere auch die bis Ende 2013 an In&Phone, Orange, Sunrise und Swisscom vergebenen GSM- und UMTS-Frequenzen. (bt)

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