Mobiliar lagert IP-Telefonie zu SOLPA aus

27. Januar 2005, 06:18
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VoIP und Outsourcing auf einen Schlag

VoIP und Outsourcing auf einen Schlag
Die private Versicherungsgesellschaft Mobiliar hat gestern mit SOLPA einen Vertrag über das Outsourcing der gesamten Telefonie-Infrastruktur unterzeichnet. Betroffen davon sind die Telefonanschlüsse von 3800 Mitarbeitenden der Versicherungsgesellschaft in rund 150 Geschäftsstellen. Das Volumen des Auftrags gaben die Vertragspartner nicht bekannt. (SOLPA ist die umgetaufte ehemalige T-Systems Multilink, die im Juli 2003 von B.com übernommen wurde.)
Die in Zürich, Bern und Genf ansässige SOLPA AG wird die gesamte Telefonie-Infrastruktur zentral betreiben überwachen und warten, wobei die Mobiliar-Mitarbeitenden Zugriff auf die redundant aufgebaute VoIP-Plattform von SOLPA erhalten. An den Arbeitsplätzen werden dabei standardisierte Endgeräte mit einheitlichen Funktionalitäten eingesetzt. SOLPA übernimmt ausserdem die Verwaltung des zentralen Telefonbuchs der Mobiliar und das Handling des Nummerierungsplans.
Ein Vorteil, der sich für die Mobiliar daraus ergeben soll, ist neben tieferen Verbindungskosten für die Festnetztelefonie auch, dass Mitarbeitende zukünftig über die gleiche Nummer angewählt werden können, egal, ob sie gerade per Festnetz oder über das Handy erreichbar sind.
Allgemein verspricht sich die Mobiliar vom Outsourcing tiefere Investitionskosten und eine Reduktion des eigenen Risikos beim Einsatz neuer Voice-Technologien. (hjm)

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