Modum partnert mit Schweizer Logistikberater

4. Juni 2020, 13:02
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Das Tech-Startup will mit Interlog Management Projekte von A bis Z abwickeln können.

Modum spannt mit Interlog Management zusammen, um gemeinsam Supply-Chain-Beratung und Projekte umsetzen zu können. Dies meldet das Tech-Startup.
Modum kann technologisches Wissen einbringen, wie man mit IoT, Machine Learning und Blockchain eine Lieferkette transparent ausgestaltet. Bis anhin fokussierten die Zürcher auf "sensitive Güter" wie Medikamente.
Interlog Management ist auf Beratungs-Services für Logistik spezialisiert. Laut Eigenangaben kann die 2009 gegründete Schweizer Firma mit einem Standort in Deutschland Kunden bei der ganzen Logistik-Wertschöpfungskette unterstützen.
Gemeinsam sei man stärker als allein, begründen die neuen Partner ihre Kooperation, und man könne Projekte in mehrerer Hinsicht besser umsetzen. Laut Mitteilung will man insbesondere die Branchen Pharma, Fleisch, Handel und Textilindustrie ansprechen.
Im Interview erklärte Interview erklärte Carl Spörri, CCO von Modum, zum globalen Supply-Chain-Markt, dass die Markteintrittshürden für ein Startup weder technologisch noch juristisch seien. "Es ist die Branche. Die Pharmabranche ist konservativ und bewegt sich langsam. Das hat auch mit den hohen Qualitätsanforderungen zu tun, die Firmen einzuhalten haben. Sie haben eine der höchsten Dichten an Prozessvorschriften bei der Herstellung von Produkten. Das schafft auch für uns Hürden, weil auch wir hohe Anforderungen erfüllen müssen."
Es wird sich zeigen, ob die Supply-Chain-Probleme, die sich in der Coronakrise zeigten, die Partner vor neue Hürden stellt oder auch Chancen bieten.

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