Morschach: viele, viele schöne Fernseher

14. September 2005, 08:44
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Frisch aus den Messehallen der IFA Berlin nach Morschach: Noch bis Donnerstag zeigen die "grossen Vier" John Lay (Panasonic) JVC, Philips und Sacom (Pioneer) die letzten Neuheiten aus dem UE-Bereich.

Frisch aus den Messehallen der IFA Berlin nach Morschach: Noch bis Donnerstag zeigen die "grossen Vier" John Lay (Panasonic) JVC, Philips und Sacom (Pioneer) die letzten Neuheiten aus dem UE-Bereich.
Bereits zum zehnten Mal luden die Distributoren John Lay (Panasonic), JVC, Philips und Sacom (Pioneer) zeitgleich mit den "Golden Days" in den Zürcher Messehallen zu ihrer eigenen Messe nach Morschach. Zu sehen ist fast alles was das Hi-tech-Herz begehrt. Dominant ist allenthalben das Wort "High Definition". Was seit Jahren angekündigt wird, scheint endlich Wirklichkeit zu werden. Am ehesten ist es bei den Fernsehern zu sehen. Jede Menge Fernseher in allen möglichen Dimensionen hängen an den Wänden (ja, ja die heutigen Fernseher hängen, sie stehen nicht mehr auf der Kommode) und auf allen klebt ein Pickerl mit der Aufschrift "HD ready". Doch was heisst da "ready"? Ready heisst nicht überall dasselbe. Bei den meisten Anbietern heisst das, dass die Auflösung irgendwo über 1366x768 Pixel liegt und dass das Gerät meistens mit einem neuen Anschluss namens HDMI (High Definition Multimedia Interface) ausgerüstet ist. Doch wo kommen die neuen, schönen hochauflösenden Bilder her? Da wirds echt schwierig:
Mit der Software hapert es noch, die Branchenriesen streiten wieder einmal um zukünftige Standards, während die Konsumenten verunsichert werden. Einige grosse europäische Fernsehanstalten haben für nächstes Jahr HD-Programme angekündigt, doch ist es noch völlig offen, ob diese z.B. von Cablecom auch angeboten werden (ohne Aufpreis) oder ob man sich eine hässliche Satellitenschüssel auf den Balkon schrauben muss.
Über das Internet lassen sich hoch auflösende Bilder noch nicht beziehen, mangels Glasfasernetz. Die Zukunft dürfte aber schon in diese Richtung gehen: Man stelle sich vor, ein Elektronikgigant mit Film- und Musikrechten richtet ein Webportal ein und versorgt via Internet Konsumenten und Konsumentinnen mit Informationen, Radioprogrammen und Filmen, Video on Demand und anderen Nettigkeiten. Das Ganze wird via WLan in jedes Zimmer übertragen. Das dürfte die Medienlandschaft und die Filmbranche dann so ziemlich durchschütteln! In Morschach zeigte am ehesten Philips Produkte, die heute schon Ton- und Bildinhalte kabellos übertragen können.
Doch die wirkliche Vernetzung findet noch nicht statt. Nicht nur, dass der Branchenriese Sony fehlte (sowohl in Morschach wie in Zürich), auch sonst ist es offensichtlich, dass sich die reinen UE-Hersteller schwer tun mit der Computeranbindung ihrer Produkte.
Eindrücklich: Die ILA Grossbildprojektion bei JVC. Das ist High Definition vom feinsten. Eine unglaubliche Schärfe und Auflösung und ein plastisches, räumliches Bild. Da würde man gerne zu Hause bleiben und das Kino vergessen. Wenn man denn die Kleinigkeit von 40 bis 50 Tausend Franken aufwerfen mag. Aber auch für etwas bescheidenere Ansprüche war ein Videobeamer von Sanyo mit eindrücklicher Leistung zu sehen, für gerade mal 3000 Franken schon fast ein Schnäppchen.
Bei Panasonic wie bei JVC schliesslich eine Parade von Videokameras mit Fotofunktion (oder umgekehrt), wobei die Winzlinge eine schier unglaubliche Bildqualität zustande bringen: High Definition eben! (Klaus Rózsa)

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