MS-DOS zu teuer: Microsoft zahlt 4,4 Millionen Strafe

18. Dezember 2009, 13:49
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Nachdem mehrere Behörden des amerikanischen Bundesstaates Arizona eine Sammelklage gegen den Softwarekonzern Microsoft eingereicht hatten, hat der Konzern eingewilligt, eine "Entschädigung" von 4,4 Millionen Dollar zu zahlen.

Nachdem mehrere Behörden des amerikanischen Bundesstaates Arizona eine Sammelklage gegen den Softwarekonzern Microsoft eingereicht hatten, hat der Konzern eingewilligt, eine "Entschädigung" von 4,4 Millionen Dollar zu zahlen. Der "Daisy Mountain Fire District" hatte Microsoft in einer Klage, der sich später weitere Behörden anschlossen, vorgeworfen, zwischen Mai 1994 und Dezember 2008 zu hohe Preise für "Office" und "MS-DOS" verlangt zu haben und damit seine Monopolstellung missbraucht zu haben. Mit der Zahlung wird die Klage beigelegt, wie die Zeitung "SeattlePI" schreibt.
Festgelegt wurde in der Einigung auch, wie die insgesamt 4'415'258 Dollar ausgegeben werden müssen. So dürfen die Behörden damit Hard- und Software kaufen, nicht jedoch Server und PDAs, wie die Anwaltskanzlei der Kläger bekanntgab. Weitere 836'386 Dollar muss Microsoft für die Anwaltskosten bezahlen. (bt)

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