MS macht das warten einfach: "Windows 7" kommt im Januar 2010

28. Mai 2008, 08:59
  • workplace
  • eth
  • general motors
  • microsoft
image

Windows-Chefentwickler Steven Sinofsky bestätigt, dass das neue Microsoft-Betriebssystem im Januar 2010 lanciert wird. Doch Firmen sollen trotzdem auf Vista migrieren.

Windows-Chefentwickler Steven Sinofsky bestätigt, dass das neue Microsoft-Betriebssystem im Januar 2010 lanciert wird. Doch Firmen sollen trotzdem auf Vista migrieren.
Obwohl Windows Vista eigentlich noch relativ jung ist - das Betriebssystem wurde erst Anfang 2007 lanciert - interessiert sich die Öffentlichkeit seit einigen Monaten für den Nachfolger, der den provisorischen Namen Windows 7 trägt. Das dürfte auch damit zu tun haben, dass Vista immer wieder in die Kritik geraten ist und Unternehmen trotz der Erscheinung des ersten Service-Packs noch mit der Einführung warten. Die Tatsache, dass immer wieder darüber spekuliert wird, wann Windows 7 erscheinen wird, zeigt, dass Anwender nach verbindlichen Informationen lechzen.
Launch: Januar 2010
In einem gestern bei 'CNet News.com' erschienenen Interview gab der Leiter der Windows-Entwicklungsabteilung, Steven Sinofsky, einige wenige Details bekannt. Er sagte, dass das neue Betriebssystem drei Jahre nach Vista - also im Januar 2010 - auf den Markt kommen wird. Vor wenigen Monaten wurde noch darüber spekuliert.
Windows 7 soll sowohl als 32- als auch als 64-Bit-Version erhältlich sein und der Kernel wird auf dem von Windows Server 2008 basieren. Er versprach zudem, dass sämtliche Vista-Anwendungen und -Treiber mit Windows 7 kompatibel sein werden.
Microsoft zurückhaltend
Welche Neuerungen das neue OS enthalten wird, sagte Sinofsky nicht. Microsoft will fortan nicht mehr Informationen über ein neues Produkt streuen, da die Gefahr zu gross ist, dass ein Projekt später wieder aufgegeben wird. Zu präsent ist das Debakel um das zuerst angekündigte Datei- und Speichersystem WinFS, das dann aber wieder aufgegeben wurde.
Die neue Strategie macht durchaus Sinn, da Microsoft mit einem zu starken Fokus auf Windows 7 das eigentlich aktuelle Produkt Windows Vista in den Hintergrund rücken würde. 2008 sollte das Jahr sein, in dem viele grosse Unternehmen den Schritt Richtung Vista wagen. Doch die Realität sieht anders aus. Erst vor wenigen Tagen sagte etwa General Motors. Allerdings besteht dabei das Risiko, dass bei einer frühen Migration auf Windows 7 Software von Drittherstellern noch nicht kompatibel sein wird. (Maurizio Minetti)

Loading

Mehr zum Thema

image

Weltweite M365-Störung – alle wichtigen Dienste stundenlang offline

Betroffen waren unter anderem Azure, Teams, Exchange, Outlook und Sharepoint. Weltweit waren die Dienste für einen halben Tag offline.

publiziert am 25.1.2023 8
image

Wenn Azure nicht wäre, würde Microsoft schrumpfen

Der Konzern gibt sinkende Umsätze bei Software und Spielkonsolen bekannt. CEO Satya Nadella setzt alles auf KI.

publiziert am 25.1.2023
image

Microsoft investiert weitere Milliarden in OpenAI

Der Tech-Gigant unterstützt die Entwickler von ChatGPT mit 10 Milliarden Dollar und beerdigt gleichzeitig den hauseigenen VR-Bereich.

publiziert am 24.1.2023
image

Microsoft stoppt Verkauf von Windows 10

Am 31. Januar findet Windows 10 den Anfang seines Endes: Zumindest über seine eigene Webseite wird Microsoft das Betriebssystem nicht mehr anbieten.

publiziert am 20.1.2023 1