München, Freiburg i.B., Jena - und das Bundesgericht

15. August 2011, 16:12
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Drei deutsche Städte und das Schweizer Bundesgericht wollen gemeinsam die Unterstützung des Dateiformats OOXML durch die Open-Source Büro-Softwarepakete Libre Office und Open Office verbessern.

Drei deutsche Städte und das Schweizer Bundesgericht wollen gemeinsam die Unterstützung des Dateiformats OOXML durch die Open-Source Büro-Softwarepakete Libre Office und Open Office verbessern. OOXML wurde ursprünglich von Microsoft entworfen und wird von Microsoft-Office - etwa beim Format .docx - für die Ablage von Dokumenten unterstützt.
SpezialistInnen der drei Städte und des Bundesgerichts treffen sich nun an einem Workshop in Zürich und formulieren dort die Anforderungen an die Verbesserung der OOXML-Unterstützung durch die von ihnen eingesetzten Büro-Lösungen. Danach werden die finanziellen Mittel der öffentlichen Institutionen sowie weiteren allfälligen Geldgebern definiert und diese Anforderungen zur Umsetzung ausgeschrieben. Zum Schluss werden die entwickelten Verbesserungen dann wieder im Open-Source-Prinzip veröffentlicht.
Die Integration von OOXML (z.B. docx) ist für Behörden, die Open-Source-Lösungen wie Open Office einsetzen, wichtig, weil sehr viele andere Anwender, die mit diesen Behörden kommunizieren und Daten austauschen, eben Microsoft-Office benützen. (hc)

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