Musikindustrie jubelt: Weniger Downloads

12. April 2005, 15:35
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    Die deutsche Filiale der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) jubelt: Die Anzahl von Downloads aus "illegalen Angeboten" sei in Deutschland letztes Jahr auf 382 Millionen gesunken.

    Die deutsche Filiale der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) jubelt: Die Anzahl von Downloads aus "illegalen Angeboten" sei in Deutschland letztes Jahr auf 382 Millionen gesunken. 2003 seien noch 600 Millionen mal Musikstücke von Tauschbörsen heruntergeladen worden. Die IFPI bezieht sich aus Zahlen einer GfK-Studie.
    Die Interessenvertreter der Musikindustrie führen diesen Rückgang auf die strafrechtliche Verfolgung von Leuten zurück, die Musikstücke im Internet zu Tausch anbieten. So seien seit Oktober 2004 alleine in Deutschland 401 neue Strafverfahren eingeleitet worden und zur Zeit seien 569 Verfahren hängig, so die IFPI. Die "Rechtsbrecher" (also die Kids, die Musik tauschen, statt sie zu kaufen) seien im Schnitt zu 4'000 Euro Bussen verknurrt worden. Oder wie es bei Schillern heisst: "Bist du nicht willig, so gebrauch ich Gewalt". (hc)

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