Musk, Hassabis und Co. wollen keine KI-Waffen entwickeln

19. Juli 2018, 13:15
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Anfang 2017 veröffentlichte das "Future of Life Institute" --https://www.

Anfang 2017 veröffentlichte das "Future of Life Institute" ethische Prinzipien zur Entwicklung von KI wurde bereits von 176 Organisationen und über 2500 Personen unterschrieben.
So haben etwa DeepMind-Mitgründer Demis Hassabis und Shane Legg, der umtriebige Elon Musk sowie der Kopf von Google Research and Machine Intelligence, Jeffrey Dean, versprochen, sich nicht an der Entwicklung von KI-basierten Waffensystemen zu beteiligen. Konkret erklären sie: "Wir werden uns weder an der Entwicklung, Herstellung, dem Handel noch dem Einsatz tödlicher autonomer Waffen beteiligen oder diese unterstützen."
Bei den Institutionen, die sich dem Aufruf anschliessen, reihen sich auch DeepMind, University College London, der KI-Arm der deutschen Gesellschaft für Informatik und die United Nations Association UK ein.
Unter den Unterzeichnenden finden sich auch einige aus der Schweiz, insbesondere von den beiden ETHs. Eingetragen haben sich unter anderem Jürgen Schmidhuber, wissenschaftlicher Leiter des Swiss AI Labs IDSIA; Boi Faltings, Direktor des AI-Labs an der EPFL; Oliver Bendel, Professor für Wirtschaftsinformatik an der FHNW sowie Dirk Helbing, Professor für Computational Social Science an der ETH Zürich.
Das "Versprechen" ist nicht sonderlich ausführlich, aber es enthält einen Appell an die Regierungen der Welt: "Wir, die Unterzeichner, fordern Regierungen und Regierungschefs auf, eine Zukunft mit starken internationalen Normen, Vorschriften und Gesetzen gegen tödliche autonome Waffen zu schaffen." (ts)

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