Muss die Hälfte aller Sun-Leute über die Klinge springen?

18. Januar 2010, 16:22
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Stellenstreichungen sind, wie meist nach grossen Übernahmen, auch nach der Übernahme von Sun durch Oracle zu erwarten.

Stellenstreichungen sind, wie meist nach grossen Übernahmen, auch nach der Übernahme von Sun durch Oracle zu erwarten. Wenn es nach dem UBS-Analysten Brent Thill geht, müssen sich die Sun-Leute allerdings auf den ganz, ganz grossen Kahlschlag nach der Übernahme durch Oracle vorbereiten, berichtet 'InternetNews.com'.
Um sein deklariertes Ziel zu erreichen, durch die Übernahme schon im ersten Jahr 1,5 Milliarden Dollar an zusätzlichem Betriebsgewinn zu erzielen, müsste Oracle gemäss Thill kurz nach der Übernahme rund 13'800 Angestellte auf die Strasse stellen. Das wären rund die Hälfte aller zuletzt noch verbliebenen Sun-Angestellten weltweit. Thill basiert seine Berechnung darauf, dass Oracle davon ausgehen werde, dass der Sun-Umsatz dieses Jahr verglichen mit 2009 noch einmal zurückgeht.
Gemäss 'InternetNews.com' dementierte allerdings Brian Sutphin, Executive vice president für Corporate Development and alliances bei Sun, in einem internen E-Mail den UBS-Report und betonte, dass Thill keinerlei Informationen von Oracle selbst erhalten habe. (hjm)

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