Mutmassliche Zotob-Autoren festgenommen

29. August 2005, 10:11
  • security
  • microsoft
image

Wie die US-amerikanische Bundespolizei FBI am Freitag mitteilte, wurden in Marokko und in der Türkei zwei Personen festgenommen, die verdächtigt werden, die Autoren mehrere Viren zu sein.

Wie die US-amerikanische Bundespolizei FBI am Freitag mitteilte, wurden in Marokko und in der Türkei zwei Personen festgenommen, die verdächtigt werden, die Autoren mehrere Viren zu sein. Ihnen wird die Urheberschaft von Rbot, Mytob und des erst kürzlich aufgetauchten Wurms Zotob zugesprochen. Zotob tauchte erst vor zwei Wochen auf und verursachte ein grosses Medienecho nicht zuletzt deshalb, weil er grosse Medienhäuser wie Associated Press, CNN und New York Times angriff.
Die Verdächtigen seien am Donnerstag ("without incidents") festgenommen worden. Das FBI konnte sich dabei auf die Hilfe von lokalen Strafverfolgungsbehörden und Microsoft stützen. In Marokko wurde der 18-jährige Farid Essebar (Spitzname "Diabl0") und in der Türkei der 21-jährige Atilla Ekici (Spitzname "Coder") festgenommen. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Zurich Film Festival – Ticketverkauf dank flexibler Standortvernetzung.

Heute ist das Zurich Film Festival (ZFF) das grösste Herbstfilm-Festival im deutschsprachigen Raum und ein Sprungbrett zu den Oscars. 2005 fand es zum ersten Mal statt.

image

TAP Portugal bestätigt den Klau von Passagierdaten

Nach dem Cyberangriff sind 600 Gigabyte an Daten der Airline veröffentlicht worden – auch von Schweizer Passagieren. Kunden werden vor möglichen Phishing-Angriffen gewarnt.

publiziert am 23.9.2022
image

Nach Angriff warnt Revolut vor Phishing-Kampagne

Bei einem Cyberangriff auf das Fintech-Unternehmen sollen sich Hacker Zugang zu zehntausenden Kundendaten verschafft haben. Revolut bestätigt den Abfluss von Daten.

publiziert am 22.9.2022
image

UK-Behörde untersucht Cloud-Dienste von Microsoft, Amazon und Google

Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom will die Marktposition der US-Hyperscaler untersuchen und herausfinden, ob es wettbewerbsrechtliche Bedenken gibt.

publiziert am 22.9.2022