MySQL bietet Marge für Hoster und Outsourcer

7. Februar 2008, 10:45
  • open source
  • reseller
image

MySQL lanciert ein Partnerprogramm für Hoster und Outsourcer.

MySQL lanciert ein Partnerprogramm für Hoster und Outsourcer.
MySQL AB, die schwedische Firma die hinter der OpenSource-Datenbank MySQL steht und bald von Sun übernommen werden dürfte. Wenn Provider für ihre Kunden Applikationen auf Basis von MySQL Enterprise, der kommerziellen MySQL-Lizenzform mit von MySQL AB garantierten Service- und Support-Leveln betreiben wollen, können sie nun von MySQL Spezialkonditionen mit Preisen erhalten, die deutlich unter den Endkundenpreisen liegen.
Service-Provider, die beim MySQL-Partnerprogramm mitmachen wollen, können allerdings die Enterprise-Version auf ihren Servern nicht mit der kostenlosen Version mischen. Man kann, wenn das von der Applikationsumgebung erzwungen wird, zwar weiter die Community-Version betreiben, muss aber, wenn man Partner werden will, auch diese Server ins Reporting einbeziehen und zahlt den gelichen Partnerpreis wie für MySQL Enterprise. Für normale Webhoster mit Privat- und KMU-Kunden kommt das Partnerprogramm also wohl weniger in Frage.
Für die "Authorized Hosting Partners" bietet MySQL vier Partnerstufen, von "Authorized" bis "Platinum" an, die mit den entsprechenden Endkundenlizenzen für MySQL Enterprise korrespondieren. Den Service können MySQL-Partner entweder selbst beziehen und ihren Kunden darauf basierend einen eigenen Support-Level mit eigenem Pricing weiterverkaufen, oder sie können die vollen MySQL Enterprise-Lizenz weiterverkaufen. Nur im letzteren Fall hat der Endkunde Anspruch auf direkten Kontakt mit MySQL sowie den Enterprise Monitor und Beratungsservices, die sonst nur den Partnern zur Verfügung stehen.
Die zu erzielende Marge hängt von der Anzahl der betriebenen Server ab. Es gibt zwei Pricing-Modelle. Im variablen Modell bezahlt man einen jährlichen Grundbeitrag, der etwas billiger ist als eine einzelne Enterprise-Lizenz. Dazu kommt ein Lizenzpreis für jeden betriebenen (physischen oder virtuellen) Server, der je nach Service-Level zwischen 30 und gegen 50 Prozent tiefer ist, als der volle Endkundenpreis einer Lizenz.
Als zweite Variante gibt es einen Fixpreis (Enterprise Level Agreement), der sich ab etwa 80 Servern lohnt und für bis zu 200 Server gilt. Die Pricing-Details für Hoster und Outsourcer findet man hier. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Red-Hat-Produkte neu via HPE-Greenlake verfügbar

Auf der Greenlake-Plattform von Hewlett Packard Enterprise (HPE) sind neu diverse Red-Hat-Produkte verfügbar.

publiziert am 28.6.2022
image

Google will "gehärtete" Open-Source-Software vertreiben

Der Cloudriese scheint von der Sorge vieler Unternehmen über die Sicherheit ihrer Software-Lieferkette profitieren zu wollen.

publiziert am 18.5.2022
image

Red Hat bringt neue Edge-Funktionen

An seiner Hausmesse präsentiert der Open-Source-Anbieter die Neuerungen im Portfolio und wird nicht müde zu betonen: "Red Hat bleibt Red Hat!"

publiziert am 11.5.2022
image

Microsoft trimmt Partnerprogramm auf die Cloud

Ab Oktober 2022 fügen die Redmonder das Wörtchen Cloud in den Namen ihres Partnerprogramms ein. Das neue "Microsoft Cloud Partner Program" rückt Lösungskompetenzen für 6 Bereiche in den Vordergrund.

publiziert am 17.3.2022