Nachwuchsinformatiker auf dem Weg nach Waterloo

25. Mai 2010, 15:45
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Am Samstag ist in Zürich die 15. Schweizer Informatik-Olympiade abgeschlossen worden. 45 Programmiercracks unter 20 Jahren und beiderlei Geschlechts haben um die Teilnahme an der Internationalen Olympiade gekämpft. Im August reisen die jetzt im Schweizer Wettbewerb ermittelten vier Goldmedalliengewinner ins kanadische Waterloo. Die Finalisten mussten sich in einem mehrstufigen Wettbewerb Strategien zur Lösung komplexer Aufgaben austüfteln und in möglichst schnelle Computerprogramme umsetzen.
Den IT-Nachwuchs nicht erst an der Uni fördern
Die Schweizer Informatik-Olympiade wird durch den Verein Schweizer Informatik-Olympiade (SOI) organisiert. Das Ziel der Informatik-Olympiade ist die Förderung und Motivation der dringend benötigten Nachwuchskräfte für die Schweizer Informatik-Branche. Möglichst frühzeitig fördern die Veranstalter deshalb alle die Talente, von denen in Zukunft die Konkurrenzfähigkeit der Schweizer IT gestaltet wird. Kein Wunder also, wenn sich mit Credit Suisse und IBM zwei grosse IT-Unternehmen auch aus eigenem Interesse für den Informatiknachwuchs engagieren. Niklaus Wirth, der bekannte Schweizer Informatikpionier und emeritierter ETH-Professor, zeichnete die Junginformatiker aus. Für die Zukunft gab er ihnen mit auf den Weg: "Das Wichtigste am Programmieren ist, Programme zu schreiben, die benutzt werden können."
Die Finalisten
Von den 12 besten Teilnehmern ging Gold an Samuel Grütter aus Gümligen vom Berner Gymnasium Kirchenfeld, an Timon Gehr aus Rehetobel von der Kantonsschule Trogen, an Alain Vaucher aus Ecublens vom Collège Sainte-Croix und an Josef Ziegler aus Altdorf von der Kantonalen Mittelschule Uri. Für das Team der mitteleuropäischen Informatik-Olympiade in der Slowakei haben sich folgenden Junginformatiker qualifiziert: Josef Ziegler aus Altdorf (Kantonale Mittelschule Uri), Lazar Todorovic aus Stäfa (Zürcher Realgymnasium Rämibühl), Nikola Djokic aus Luzern (Kantonsschule Luzern) und Thomas Leu aus Teufen (Kantonsschule Trogen).
Interessant war diesmal, dass der Gesamtsieger, Samuel Grütter, eine vorgezogene Schlussrunde absolvieren musste. Da er national auch im Fach Philosophie brilliert hatte, weilte er gerade an der internationalen Philosophie-Olympiade in Griechenland. (vri)

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