Nächste XBox-Generation mit integriertem Micro-Payment und High-Definition-Grafik

10. März 2005, 08:42
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    Mehrkern-Prozessor von IBM

    Mehrkern-Prozessor von IBM
    Microsofts Spiele-Boss Jay Allard hat gestern an der "Game Developers Conference" in Kalifornien erste Einblicke in die kommenden Generationen der Spielkonsole XBox von Microsoft gewährt.
    Die XBoxen der Zukunft werden von einem Mehrkernprozessor von IBM angetrieben und einen extra entwickelten Grafikchip von ATI enthalten. Dies wird viel höher aufgelöste Grafik-Darstellung ("High Definition") ermöglichen.
    Doch Allard sprach weniger von Hardware denn von Dienstleistungen, die mit der künftigen XBox verknüpft verkauft werden. So genannte "Gamer Cards" werden den Spieler identifizieren, so dass er auf der Austausch-Plattform von Microsoft (XBox Live) leicht gleichgesinnte Spielepartner finden wird.
    Zudem wird es einen elektronischen Marktplatz für Spiele, Zusatz-Levels und Spielerweiterungen geben. Am spannendsten scheint uns aber, dass Microsoft mit den nächsten XBox-Generationen einen weiteren Versuch starten wird, ein Micro-Payment-System durchzusetzen. Mit diesem Abrechnungssystem für kleine Beträge will Microsoft den Spiele-Kunden beispielsweise ermöglichen, ein Spiel nur für beschränkte Zeit für einige Rappen zu mieten. Es gibt heute bereits eine ganze Reihe von Systemen für Mikro-Zahlungen, doch konnte sich bis jetzt noch keines wirklich durchsetzen.
    Microsoft balgt sich mit den Konkurrenten Sony und Nintendo um einen riesigen Markt. Die Computer-Spiele-Industrie setzt heute in den USA bereits mehr Geld um, als die Filmindustrie. (Christoph Hugenschmidt)

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