NetGuardians ist nun zertifizierter Software-Partner von Avaloq

16. Juli 2018, 13:02
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Die Lösung der Yverdoner ist nun direkt ins Kernbankensystem von Avaloq integriert worden.

Was das Yverdoner Startup NetGuardians bereits mit Swisscom als Service für die Kernbankenlösungen von Finnova und Avaloq anbietet, die Swisscom bekanntlich für einige Banken betreibt, ist nun direkt ins Kernbankensystem von Avaloq integriert worden.
Das teilt heute NetGuardians mit. Man sei jetzt ein von Avaloq zertifizierter Software-Partner für die Echtzeit-Betrugsprävention geworden. Dabei kommt Mustererkennung zum Einsatz, mit der das Verhalten der Bankkunden analysiert und mit Profilen verglichen wird. Gemeinsam mit dem Kernbankensystemanbieter habe man einen Adapter entwickelt, der die eigene Software mit der Avaloq-Banking-Suite verbindet. Dieser Ausbau ermögliche es, den hauseigenen "Screener" als Plug-and-Play-Add-on all jenen anzubieten, die Avaloqs Banking-Suite einsetzen, heisst es weiter. Eine nicht näher genannte Bank in Asien, soll die neue Schnittstelle bereits im Einsatz haben.
Glaubt man NetGuardians, lassen sich im Vergleich mit heute üblichen Methoden durch den Software-Einsatz die Zeiten, um Betrügereien zu erkennen, um 93 Prozent reduzieren. Zudem wachse die Genauigkeit der korrekten Identifizierung betrügerischer Transaktionen "wesentlich" und die Anzahl falscher Positivmeldungen gehe um 83 Prozent zurück. Da sich, wie die Software-Schmiede schreibt, Betrug und andere Formen der Internetkriminalität bis zum Jahr 2021 auf voraussichtlich sechs Milliarden Dollar summieren werden, dränge sich der Bankeneinsatz regelrecht auf. Zumal die Banken den Aufsichtsbehörden nachweisen müssten, dass sie alles tun, um die Konten ihrer Kunden zu schützen.
Laut 'Finews' birgt die Partnerschaft für die einen Risiken, während sie für die anderen ein Geschäft sei. Denn NetGuardians erhalte Zugang zur Avaloq-Klientel mit verwalteten Vermögen in der Höhe von 4000 Milliarden Franken. Avaloq hingegen erweitere seine Plattform um eine wichtige Schnittstelle und bewege sich "damit weiter in Richtung eines digitalen Ökosystems". (vri)

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