Netstream setzt auf Swisscom-Glasfaser

3. Januar 2012, 15:07
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Netstream kann als erster Provider fixe IP-Adressen auf dem Swisscom-Glasfasernetz bieten.

Netstream kann als erster Provider fixe IP-Adressen auf dem Swisscom-Glasfasernetz bieten.
Der Dübendorfer Provider Netstream setzt in Sachen Glasfaserangebot nicht auf die Services der einzelnen Stadtwerke, sondern auf das Glasfasernetz der Swisscom. Der Vertrag gilt laut Netstream-Sprecher Gregor Ingold schweizweit, also überall dort, wo Swisscom ein "Fibre-to-the-Home"-Netzwerk baut. Swisscom baut gegenwärtig in 32 Städten, Gemeinden und Kantonen der Schweiz am Ausbau seines Glasfasernetzes teilweise in Kooperation mit Energieerzeugern, teilweise im Alleingang. Als Wiederverkäufer von Swisscom kann Netstream also das gegenwärtig grösste Glasfasernetz der Schweiz nutzen. Netstream war schon einer der ersten Provider, die vor drei Jahren Pilot-*Wholesale-Abkommen mit Swisscom unterzeichneten.
Netstream will Glasfaserangebote sowohl für Unternehmenkunden als auch für Heimkonsumenten anbieten. Als nach eigenen Angaben erster Provider kann Netstream dabei auch fixe IP-Adressen auf dem Swisscom-Glasfasernetz anbieten. Das Angebot für Geschäftskunden ("NetFibre Business") enthält eine unlimitierte Anzahl von fixen IP-Adressen ohne Aufpreis. Es bietet symmetrische Bandbreiten von bis zu 100/100 Mbps Download- und Uploadgeschwindigkeit und ist ab 346 Franken (für 2/2 Mbps) erhältlich. Die erwähnte Maximalgeschindigkeit kostet 1759 Franken pro Monat.
Auch zum Internetanschluss für Privatkunden ("NetFibre Private") sind fixe IP-Adresse erhältlich, hier allerdings als Option gegen Aufpreis. Die garantierte Bandbreite beträgt bis zu 50 Mbps für den Download und 10 Mbps für den Upload, was 164 Franken pro Monat kostet. Der günstigste NetFibre Private-Anschluss mit 30 Mbps und 1 Mbps kostet 65 Franken pro Monat. (hjm)

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