Netzausbau bei Salt schafft neue Stellen Inhouse

24. August 2015, 12:20
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Salt hat die Angebotspalette reduziert: Neu wird Salt mit den "Plus"-Abos nur noch fünf Produkte anbieten statt den bisher 224 möglichen Abo-Kombinationen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

Salt hat die Angebotspalette reduziert: Neu wird Salt mit den "Plus"-Abos nur noch fünf Produkte anbieten statt den bisher 224 möglichen Abo-Kombinationen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Alle dieser "Plus"-Abos beinhalten Wifi-Calling, 4G+, eine Multi-Surf-Option sowie sechs Wochen Rückgabegarantie. Sämtliche Abos gibt es entweder mit oder ohne Handy.
Wie ein Vergleich von Dschungelkompass zeigt, ist das neue Preismodell von Salt vor allem für Abonnenten attraktiv, die ihr Handy unlimitiert nutzen wollen. Gemäss eigenen Angaben ist Salt der erste Telco, der allen Kunden eine Flatrate für unlimitierte Anrufe, SMS und MMS in 220 Ländern bietet. Einen Preiskampf sagt Salt jedoch keinen an, wie CEO, Johan Andsjö, in einem Interview mit der 'Sonntags Zeitung' versichert. Dazu gebe es in der Schweiz zu wenige Anbieter.
Bisher grösste Investition in das Netz
Jährlich investiert Salt 100 Millionen Franken in das Netzwerk. Aktuell laufe das grösste Ausbauprojekt seit zehn Jahren. Wie Andsjö im Interview weiter erklärt, will Salt-Besitzer Xavier Niel mehr Leistungen selber erbringen. Dazu gehört demnach auch der Netzausbau, weshalb das Unternehmen Techniker einstellt. Ein Projekt, das der Netzwerkausrüster Nokia Solutions Network (NSN) zu spüren bekam. Wie kürzlich bekannt wurde, hat NSN einen gewichtigen Anteil eines Auftrags von Salt verloren und wird deshalb Stellen abbauen.
Mehr Shops dafür kein Kino
Ausbauen will das Unternehmen auch das Filialnetz. Wie Andsjö sagt, überlege man sich derzeit, mehr Shops zu eröffnen. Die Läden verkauften nicht nur Telefone, sondern würden vermehrt auch zu Servicezentren. Kunden erhalten etwa Hilfe bei der Konfiguration ihrer Geräte. Gleichzeitig hingegen prüft das Unternehmen, das Sponsoring des Freilichtkinos "Salt Cinema" aufzugeben. Man sei sich nicht mehr sicher, ob das Kino in das Salt-Konzept passe. Eine definitive Entscheidung sei noch keine gefällt, so Andsjö. (kjo)

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