Netzwerk-Hardware stoppt E-Commerce mit PayPal

4. August 2009, 14:03
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Je mehr wir uns im privaten und geschäftlichen Leben auf Online-Transaktionen - von der Bestellung einiger Schiffsladungen Schweinehälften bis zur Reservation von Kino-Tickets - verlassen, desto abhängiger werden wir vom reibungslosen Funktionieren aller dahinterliegenden Infrastrukturen.

Je mehr wir uns im privaten und geschäftlichen Leben auf Online-Transaktionen - von der Bestellung einiger Schiffsladungen Schweinehälften bis zur Reservation von Kino-Tickets - verlassen, desto abhängiger werden wir vom reibungslosen Funktionieren aller dahinterliegenden Infrastrukturen. Umso grösser sind die Auswirkungen, wenn eine Komponente der E-Commerce-Systeme ausfällt.
So war es gestern während bis zu vier Stunden (zwischen 10.30 und 15 Uhr US-Westküstenzeit) unmöglich, mit dem PayPal zu bezahlen oder Geld zu empfangen. Grund für den Ausfall der Systeme von PayPal war der Ausfall von Netzwerk-Hardware, wie Technologie-Chef Scott Guilfoyle in einem Blogbeitrag schreibt.
PayPal rechnet zu normalen Zeiten mit Zahlungen von ungefähr 2000 Dollar pro Sekunde (!), die über die Systeme der eBay-Tochter laufen. Der Online-Bezahl-Dienst hat 75,4 Millionen aktive Kunden, vom Gelegenheitsverkäufer auf eBay bis zum Detailhandelsriesen Wal-Mart und alleine im zweiten Quartal 2009 liefen total 16,7 Milliarden Dollar über PayPal und die Schwesterfirma Bill Me Later.
Wahrlich beeindruckende Summen, die zeigen, wie sehr wir von der Stabilität der Internet-Infrastrukturen bis hin zu einem Netzwerkteil bei PayPal abhängen. (hc)

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