"Neue Impulse" bei PSI Schweiz - Chef geht

3. Februar 2012, 13:30
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PSI Schweiz ist nicht mehr am gleichnamigen deutschen Konzern, sondern an dessen ERP-Tochter PSIpenta "angehängt". Günter Boll wird durch Herbert Hadler ersetzt.

PSI Schweiz ist nicht mehr am gleichnamigen deutschen Konzern, sondern an dessen ERP-Tochter PSIpenta "angehängt". Günter Boll wird durch Herbert Hadler ersetzt.
Bei der Schweizer Niederlassung des deutschen ERP-Herstellers PSI kommt es zu einem Wechsel an der Spitze. Wie PSI-Sprecher Karsten Pierschke gegenüber inside-channels.ch sagt, hat Günter Boll das Unternehmen verlassen. Boll leitete PSI Schweiz seit fünf Jahren – er war insgesamt fast zwanzig Jahre bei PSI tätig. Neuer Chef ist der Österreicher Herbert Hadler, der nun neben den österreichischen auch die Schweizer ERP-Aktivitäten verantwortet.
Hintergrund des Wechsels ist der Wille des PSI-Konzerns, beim Vertrieb der ERP-Software PSIpenta neue Impulse einzubringen. Im Gegensatz zu anderen Niederlassungen sei der Umsatz von PSI Schweiz in den letzten zwei, drei Jahren "überhaupt nicht gewachsen", erklärt der Sprecher. Unter der Leitung von Hadler wolle man nun versuchen, wieder zuzulegen.
Von der Tochter zur Enkelin
Im Rahmen der "Neulancierung" von PSI Schweiz hat der Konzern auch rechtliche Änderungen vorgenommen. PSI Schweiz mit Sitz im Glattzentrum ist nun nicht mehr eine Tochter des Berliner PSI-Konzerns, sondern sozusagen eine Enkelin: PSI Schweiz wird seit dem 1. Januar 2012 als 100-prozentige Tochter- und Landesgesellschaft des ERP-Spezialisten PSIpenta Software Systems geführt. PSIpenta Software Systems ist die auf ERP spezialisierte Tochter des PSI-Konzerns, der neben ERP-Produkten etwa auch Lösungen für Energienetze oder die Prozesssteuerung für die Stahlindustrie anbietet.
Wie Unternehmenssprecher Pierschke erklärt, gehe es darum, die Schweizer Kunden einheitlich zu bedienen. Man formalisiere nun, was bisher schon galt: Gewisse Grosskunden werden von Deutschland aus bedient, KMU eher von der Schweiz aus. Deshalb sei es nur folgerichtig, dass PSI Schweiz nun nicht mehr beim Gesamtkonzern sondern bei der ERP-Tochter angesiedelt sei, denn PSI Schweiz habe sich bislang im Wesentlichen auf das ERP-Geschäft konzentriert.
PSI Schweiz beschäftigt aktuell 12 Personen und konzentriert sich auf Vertrieb und Beratung. Laut Firmenangaben ist kein Stellenabbau geplant, vielmehr wolle man in Zukunft die Belegschaft vergrössern. (Maurizio Minetti)

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