Neue Win-10-Preview-Version bringt zahlreiche Updates

10. Januar 2017, 14:11
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Von Microsoft eröffnet das neue Jahr mit einem grösseren Update für Windows 10.

Von Microsoft eröffnet das neue Jahr mit einem grösseren Update für Windows 10. Der Build 15002 steht ab sofort für die Teilnehmer des Insider-Programmes zur Verfügung. Das Update gibt es allerdings nur für PCs und Tablets und nicht für Smartphones.
Mit dem Update schafft Microsoft den "Blue Screen" ab. Der Sperrbildschirm, der immer dann auftaucht, wenn es ein Problem mit dem Betriebssystem gibt und der PC sich neu startet, wird neu grün sein. Bei der allgemein verfügbaren Version wird es aber nach wie vor einen "Blue Screen of Death geben". Mit der Unterscheidung soll es leichter für Microsoft werden, das Feedback von Usern einzuordnen.
Neuerungen für Cortana und Edge
Im neuen Bild stecken weitere Befehle für Cortana, die die Bedienung erleichtern und beschleunigen sollen, beispielsweise um direkt Filme abzuspielen oder nach Rezepten zu suchen, wie Microsoft schreibt. Cortana kann neu auch sich wiederholende Erinnerungen wiedergeben, etwa für Geburtstage oder sich monatlich wiederholende Termine. Microsoft hat zudem die Tastaturkombination, mit der Cortana aufgerufen werden kann, geändert.
Edge-Nutzer können neu, wenn mehrere Tabs geöffnet sind, am Fensterrand eine Tab-Vorschau öffnen. Diese zeigt eine Miniaturansicht aller geöffneter Websites und bietet die Möglichkeit durch die Tabs zu blättern und die Seite zu wechseln. Geöffnete Tabs lassen sich speichern, um später wieder darauf zuzugreifen. Der Edge-Browser wird künftig standardmässig Flash nicht automatisch ausführen und bringt eine Klick-to-Run-Option. Neue Fenster, auch im privaten Modus, können neu direkt aus dem Task-Bar geöffnet werden. Daneben bringt der Browser Support für Internetzahlungen. Die Schnittstelle nutzt diejenigen Bezahl- und Lieferoptionen, die Nutzer in der Microsoft Wallet gespeichert haben. Diese Funktion befindet sich noch in einem Preview-Status, so der Blogeintrag von Microsoft, und Zahlungen können noch nicht abgewickelt werden.
Ordner für Kacheln
Die Kacheln des Startmenüs können neu auch in einem Ordner gruppiert werden, schreibt Microsoft. Eine ähnliche Funktion gibt es bereits für die mobile Version von Windows 10. Um einen Ordner anzulegen, kann eine Kachel auf eine andere gezogen werden.
Weitere Verbesserungen versprechen die Redmonder bei den Einstellungen, beim Anmelden bei den Apps, der Sicherheitssoftware Defender sowie bei der Ersteinrichtung von Cortana. Die vollständige Liste gibt es im Blogeintrag von Microsoft. (kjo)

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