Neuer CEO der SBB ist der ehemalige Leiter der Software-Entwicklung

10. Dezember 2019, 14:40
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Der neue SBB-Chef Vincent Ducrot kennt den öffentlichen Verkehr aus dem Stegreif.

Der neue SBB-Chef Vincent Ducrot kennt den öffentlichen Verkehr aus dem Stegreif. Der 57-jährige Freiburger hat den Freiburgischen Verkehrsbetrieben TPF in den letzten acht Jahren als Managing Director eine neue Dynamik verpasst.
Der leidenschaftliche Bähnler kennt die SBB noch von vor seiner Zeit bei den TPF: Bereits 1993 trat er in den Dienst der Bundesbahnen ein. Dort übernahm der Elektroingenieur für rund vier Jahre die Leitung der Software-Entwicklung. Von 1999 bis 2011 leitete er den Bereich Fernverkehr der SBB.
Mitte 2011 übernahm Ducrot schliesslich die Direktion der Freiburger Verkehrsbetriebe TPF. Die Passagierzahlen kletterten in der Folge von 25,7 Millionen (2011) bis auf 32,4 Millionen im letzten Jahr. 2018 erzielten die TPF einen Umsatz von 154,1 Millionen Franken, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn verdoppelte sich innert Jahresfrist auf 10,9 Millionen Franken.
Ducrot trug im Weiteren mit seiner bei der SBB gesammelten Erfahrung zur Digitalisierung des Unternehmens bei. Unter anderem wurde unter seine Ägide die Applikation Fairtiq lanciert. Diese bildet mittlerweile die Grundlage für das automatische Ticketing "Easyride" bei der SBB.
Vincent Ducrot stammt aus Châtel-St-Denis im Kanton Freiburg. Nach Abschluss des Gymnasiums in Bulle bildete er sich an der ETH Lausanne zum Elekroingenieur aus. Am Center for Industrial Management der ETH Zürich absolvierte er ein Nachdiplomstudium. Der 57-Jährige ist verwitet und Vater von sechs Kindern. (ts/Keystone-sda)

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