Neuer ICT-Campus in Thun eröffnet

1. November 2021 um 11:02
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Auch in Thun werden nun Sekundarschüler, die sich für ICT interessieren, systematisch gefördert.

30 Informatiktalente, die an Berner Oberländer Sekundarschulen entdeckt worden sind, haben sich am 30. Oktober im neuen ICT-Campus in Thun getroffen und erstmals gemeinsam an digitalen Projekten getüftelt. Es ist der zweite ICT-Campus im Kanton Bern und der siebte in der Schweiz.
Die Eröffnung erfolgte im Beisein der kantonalen Bildungsdirektorin Christine Häsler (Grüne), wie die Organisatoren mitteilten. Die Räumlichkeiten befinden sich auf dem Gelände von Armasuisse.
Der erste ICT-Campus der Schweiz öffnete 2016 in der Nordwestschweiz seine Tore. Im Kanton Bern gibt es seit 2019 einen Campus in Bern, nun kommt jener in Thun hinzu.
Laut Communiqué handelt es sich um das einzige Förderprogramm im Land, das Talente systematisch an den Volksschulen findet und diese im ICT-Campus bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit kontinuierlich fördert. Am Schluss vernetzt es die Talente mit Lehrbetrieben und höheren Bildungsinstitutionen.
Das Programm richtet sich an Schüler der Sekundarstufe. 3 Jahre lang können sie alle zwei Wochen den ICT-Campus besuchen und dort verschiedene Technologien aus dem ICT-Bereich kennenlernen und damit herumtüfteln. 
Fast 50 Prozent der Teilnehmenden seien Mädchen, so die Verantwortlichen. Das Programm soll einen wichtigen Beitrag zur Linderung des Fachkräftemangels im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien leisten.
Mehr zu dem, was im Campus so alles passiert, erklärt Sabrina Doser, Head of Campus CH, im folgenden kurzen Videoclip. Auch die Schülerinnen und Schüler selbst, die ihn besuchen, kommen darin zu Wort.

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