Neuer Panalpina-Besitzer streicht in Basel auch IT-Stellen

15. Oktober 2019 um 15:00
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Nach der im April erfolgten Übernahme des Basler Logistikkonzerns Panalpina durch die dänische DSV werden nun Doppelspurigkeiten beseitigt.

Nach der im April erfolgten Übernahme des Basler Logistikkonzerns Panalpina durch die dänische DSV werden nun Doppelspurigkeiten beseitigt. Denn es bestünden erhebliche Duplikate in den Unternehmensfunktionen, teilte die neue DSV Panalpina Gruppe mit. Das habe zur Folge, dass am Standort Basel bis zu 165 Stellen gestrichen werden müssten.
Man sehe auch in der IT-Abteilung substanzielle Überschneidungen und lasse IT-Systeme, die im zusammengeführten Konzern nicht mehr verwendet werden, auslaufen, lässt sich in der Mitteilung Jens Bjørn Andersen, CEO von DSV Panalpina, zitieren. Daher prüfen man mehrere Restrukturierungsmassnahmen.
Ohne Stellenstreichungen könne diese Restrukturierung jedoch nicht umgesetzt werden. Das nach schweizerischem Recht vorgeschriebene Konsultationsverfahren sei eingeleitet worden und ein Sozialplan werde erarbeitet. Der Umbau des Konzerns soll Mitte 2020 abgeschlossen sein.
Von den ehemals rund 14'000 Panalpina-Mitarbeitern weltweit arbeiten bisher rund 300 am einstigen Hauptsitz in Basel. Trotz der Halbierung der Basler-Belegschaft haben sich die neuen Besitzer aber für den Standort am Rheinknie ausgesprochen. Hier sollen unter anderem Schlüsselpositionen in den Bereichen Verkauf, Operations, IT und Innovation verbleiben. (vri)

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