Neues Gebäude fürs Bundesamt für Informatik kostet 108 Millionen

2. Juni 2008, 09:49
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Das BIT wird von neun auf drei Standorte konsolidiert. Bis 2010 sollen 1400 Personen beim grössten Bundes-IT-Dienstleister arbeiten.

Das BIT wird von neun auf drei Standorte konsolidiert. Bis 2010 sollen 1400 Personen beim grössten Bundes-IT-Dienstleister arbeiten.
Der Bundesrat hat beim Parlament einen Gesamtkredit von 481,5 Millionen Franken für zivile Bauten beantragt. Eines der grössten Projekte ist der Neubau auf dem Areal Meielen in Zollikofen, wo dereinst ein neues Gebäude des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT) entstehen soll. Dafür beantragt die Landesregierung ein Verpflichtungskredit von 108 Millionen Franken.
Das BIT ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Zurzeit arbeiten 1300 Personen beim grössten Dienstleistungserbringer für IT in der Bundesverwaltung. Bis 2010 sollen es 1400 sein. Bis Ende 2008 wird das BIT an neun verschiedenen Standorten präsent sein, da in Genf ein weiteres Gebäude gemietet wurde und an der Berner Fellerstrasse ein neues Rechenzentrum entsteht. Mit dem Bau eines neuen Gebäudes in Zollikofen soll das BIT nun auf zwei bis drei Standorte konsolidiert werden - fünf bestehende Objekte werden aufgegeben. Neben dem Hauptsitz an der Berner Monbijoustrasse 74/75 (Titanic II) wird in Zollikofen ein weiteres Gebäude mit 600 bis 700 Arbeitsplätzen entstehen. Mietobjekte in der gewünschten Grösse fand das zuständige Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) keine.
Mit dem Bezug des Neubaus wird per Anfang des Jahres 2012 gerechnet. Ab dann sollen unter anderem Mietverhältnisse mit jährlichen Fixkosten von derzeit 4,558 Millionen Franken aufgelöst werden können. (Maurizio Minetti)

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