Neues Image: Aus Toshiba Memory wird Kioxia

19. Juli 2019, 14:56
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Mit dem Namenswechsel von Toshiba Memory zu Kioxia auf Anfang Oktober will der japanische Konzern in eine neue Ära des (Flash-) Speichers starten.

Mit dem Namenswechsel von Toshiba Memory zu Kioxia auf Anfang Oktober will der japanische Konzern in eine neue Ära des (Flash-) Speichers starten. Wie einer Mitteilung zu entnehmen ist, kombiniere der unverbrauchte Name das japanische Wort "Kioku" für "Erinnerung" mit dem griechischen Wort "Axia" für "Wert".
Der bisherige Name sei traditionell mit der Entwicklung des Flash-Speichers seit 1987 verbunden. Die Umbenennung gehe mit den Anforderungen von 5G, IoT und Cloud-Computing einher, so das Unternehmen, die immer mehr Datenmengen erzeugten. Als Branchenpionier wolle man den dafür mehr denn je benötigten Speicher und Speicherplatz liefern und dabei helfen, der digitalen Gesellschaft den Start in eine neue Storage-Ära zu ermöglichen.
Toshiba hatte Anfang des Jahres schon sein Notebook-Geschäft in "Dynabook" umgetauft. Zuvor hatten diverse Verkäufe wie etwa der PC-Sparte dazu geführt, dass die Wirtschaftspresse von einem Überlebensmarathon sprach.
Vielleicht ist die in diversen Medien geäusserte Vermutung nicht falsch, dass der Konzern mit den Namenswechseln von dem schlechten Image der mit dem Namen Toshiba verbundenen Ereignissen der letzten Jahre wegkommen will. (vri)

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