Neues Logo für „swiss made software“

5. September 2007, 11:53
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Heidi go home: Die Schweizer Softwareindustrie soll ein Label kriegen.

Heidi go home: Die Schweizer Softwareindustrie soll ein Label kriegen.
Auch wenn dies in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen wird: Die Schweizer Softwareindustrie ist zweifellos gross und wichtig genug, dass sie ein eigenes visuelles Merkmal verdient hätte. (Noch besser wäre es natürlich, wenn es gelingen würde, international ein neues Klischee zur Schweiz zu verbreiten: Softwareland statt Heidiland.)
Luc Haldimann, einer der Mitgründer von Obtree und heutiger Besitzer der Software-Consultingfirma anycase versucht nun, wie der NetzwocheTicker' berichtet, ein spezielles Logo (Bild) als Qualitätslabel zu lancieren, mit dem Schweizer Softwarehersteller ihre Erzeugnisse als Schweizer Produkt kennzeichnen können.
Bereits haben sich einige prominente Schweizer Unternehmen wie avaloq, crealogix, day, mimacom, namics oder unic der Initiative als Mitglieder angeschlossen. Auf der Website von swiss made software können Unternehmen das Logo herunterladen und sich auch als Mitglieder der Initiaitve anmelden.
Diese übernimmt allerdings keine Verantwortung für die Kontrolle der Verwendung des Logos oder die Qualität von damit gekennzeichneten Softwareprodukten oder Websites. Für die Verwendung der Bezeichnung „swiss made“ für industrielle Produkte gibt es, unabhängig von der Verwendung des Logos, zwei gesetzliche Hauptbedingungen: Der wesentliche Teil der Produktionskosten (im allgemeinen mehr als 50 Prozent) muss in der Schweiz anfallen und die Ware muss die wichtigsten Fabrikationsschritte in der Schweiz durchlaufen. (Hans Jörg Maron).

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