Neues Office und Ultrabooks für die Bundesverwaltung

19. Juni 2014, 10:06
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Der Bund beginnt im September mit dem Rollout von Office 2013. Ausserdem erhalten die Angestellten Managed Ultrabooks.

Der Bund beginnt im September mit dem Rollout von Office 2013. Ausserdem erhalten die Angestellten Managed Ultrabooks.
Wie der neusten Ausgabe der Kundenzeitschrift des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation (BIT) zu entnehmen ist, steht der Bund vor der Migration auf Office 2013. Der Rollout in den Ämtern dauert voraussichtlich von September bis November. Das BIT löst damit die älteren Office-Versionen (2007 oder 2010) ab. Ein bundesweites Programm sei nicht vorgesehen: Für die Vorbereitung sind die Departemente EFD, EDI, UVEK, EJPD, WBF, die Bundeskanzlei und die Gerichte selbst verantwortlich. VBS und EDA sind wie üblich selber für ihre PC-Clients verantwortlich. Insgesamt wechseln 20'000 Anwender auf Office 2013.
"Den Releasewechsel nehmen wir vor, um den Herstellersupport sicherzustellen – und damit andere Software, insbesondere Fachanwendungen, kompatibel bleibt", lässt sich Dieter Klemme, Leiter Standarddienst Büroautomation beim Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB), zitieren. Das neue Office soll unter anderem für eine verbesserte Funktionalität sorgen im Zusammenhang mit Microsofts Unified-Communications-Software Lync, die vom Bund verwendet wird.
Bald bekommen die Bundesangestellten zudem neue Computer, denn die Bundes-Rechner werden alle vier Jahre ausgewechselt. Wie letztes Jahr bekannt wurde, hat der Bund mit Hewlett-Packard und Dell einen Rahmenvertrag für die Lieferung von insgesamt 64'000 PCs abgeschlossen. Das BIT wird in den kommenden Jahren die bestehenden Rechner ersetzen.
Neu gibt es auch Managed Ultrabooks - es kommen beide Hersteller zum Einsatz. Als Pilot stellt das BIT bereits auf die neuen 14-Zoll-Geräte um. Der Rollout in den Ämtern ist derzeit noch in Planung. (mim)

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