Neues OIZ-Rechenzentrum kostet 135 Millionen

27. März 2008, 15:24
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Auf dem Siemens-Areal in Zürich-Albisrieden entsteht ein neues Rechenzentrum der "Organisation und Informatik der Stadt Zürich".

Auf dem Siemens-Areal in Zürich-Albisrieden entsteht ein neues Rechenzentrum der "Organisation und Informatik der Stadt Zürich".
Die "Organisation und Informatik der Stadt Zürich" (OIZ) erhält ein neues Rechenzentrum. Wie der Zürcher Stadtrat gestern bekannt gab, soll auf dem Siemens-Areal in Zürich-Albisrieden ein neues städtisches Rechenzentrum entstehen. Die jetzigen Räumlichkeiten an der Pfingstweidstrasse genügten nicht mehr und seien auch nicht mehr ausbaubar. Für 45 Arbeitsplätze habe man bereits Notlösungen schaffen müssen.
Nach längerer Suche habe man auf dem Siemens-Gelände an der Albisriederstrasse 245 geeignete Gebäude gefunden. Nun sollen der Hauptstandort der OIZ beim Escher-Wyss-Platz und das neue Rechenzentrum zusammengefasst werden. Das bestehende RZ an der Pfingstweidstrasse soll künftig als Backup-Rechenzentrum genutzt werden. Ein solches gibt es heute gemäss dem Zürcher Stadtrat nicht.
Der Stadtrat hat dem Gemeinderat 46,5 Millionen Franken für den Erwerb der Liegenschaften sowie eine Erhöhung des Projektierungskredits auf 7,5 Millionen Franken beantragt. Für das Vorprojekt hatte der Stadtrat Anfang März 2008 bereits einen Kredit von 1,95 Millionen Franken bewilligt. Insgesamt werden die Umbaukosten aktuell auf rund 90 Millionen Franken geschätzt. Die Errichtung des RZs kostet also alles in allem 136,5 Millionen Franken. (Maurizio Minetti)

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