Neues Strafverfahren im Seco-Skandal

2. Mai 2014, 15:53
  • e-government
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Die Bundesanwaltschaft hat ein weiteres Strafverfahren im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal rund um IT-Beschaffungen des Staatssekretariats für Wirtschaft eröffnet. Offenbar hat sich der Verdacht gegen eine zweite Lieferantenfirma erhärtet.

Die Bundesanwaltschaft hat ein weiteres Strafverfahren im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal rund um IT-Beschaffungen des Staatssekretariats für Wirtschaft eröffnet. Offenbar hat sich der Verdacht gegen eine zweite Lieferantenfirma erhärtet.
Wie 'Bund' und 'Tages-Anzeiger' heute berichten, hat die Bundesanwaltschaft ein weiteres Strafverfahren wegen Verdacht auf Bestechung und Vorteilsgewährung im Zusammenhang um den Skandal rund um die Informatik-Beschaffung beim Seco eröffnet.
Der Bestechungsskandal ist Ende Januar geplatzt. in Zusammenhang mit Beschaffungen des Kantons und der Stadt Zürich von Fritz & Macziol.
Beim nun neu von der Bundesanwaltschaft eröffneten Strafverfahren wird es um die Beschaffung des Seco von einer weiteren, kleinen IT-Firma gehen. Dass diese, respektive einer ihrer Mitarbeitenden, involviert sein könnte, weiss man seit Ende Januar. Nun liegen dem Bundesanwalt offenbar genug Fakten vor, um ein Strafverfahren zu eröffnen.
Der Name der Firma ist in der Szene ebenfalls seit langem bekannt. Wir nennen ihn an dieser Stelle nicht, weil er - anders als im Fall von FuM - nicht von öffentlichem Interesse ist. (hc)

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