Nexellent bewahrt Sonova vor dem RZ-Absturz

19. Mai 2011, 15:06
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Die auf Hörsysteme spezialisierte Sonova Holding (Phonak) aus Stäfa hat den Betrieb ihrer Rechenzentren zur Glattbrugger Nexellent ausgelagert.

Die auf Hörsysteme spezialisierte Sonova Holding (Phonak) aus Stäfa hat den Betrieb ihrer Rechenzentren zur Glattbrugger Nexellent ausgelagert. Die beiden bisherigen in Stäfa und Chicago betriebenen Datacenter seien "in die Jahre gekommen", ausserdem habe aufgrund der grossen Distanz keine Disaster Recovery-Möglichkeit bestanden. Um die Gefahr eines "totalen Absturzes zu verhindern", habe man darum beschlossen, die Datacenter auszulagern, heisst es in einer Mitteilung.
Inzwischen werden die Daten von Nexellent an den Datacenter-Standorten Zürich und Glattbrugg verwaltet. Durch die Glasfaserverbindung zwischen den beiden Rechenzentren sei nun auch eine Spiegelung der Daten in Echtzeit möglich. Sowohl der Sonova-Hauptsitz in Stäfa als auch das MPLS-Netz seien direkt ans Datacenter angebunden.
Die gesamte Implementierungsdauer betrug drei Monate, für die Migrationsphase, also den Umzug des Datacenters Stäfa, standen sechs Monate zur Verfügung. (bt)

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