NextiraOne Deutschland gerettet

18. Juli 2012, 09:40
  • deutschland
image

Die deutsche Niederlassung des Systemintegrators NextiraOne meldet ein erfolgreiches Sanierungsverfahren.

Die deutsche Niederlassung des Systemintegrators NextiraOne meldet ein erfolgreiches Sanierungsverfahren. Das Unternehmen hatte nach langjährigen Verlusten im April ein Sanierungsverfahren eingeleitet. Die Gläubigerversammlung von NextiraOne Deutschland hat nun gestern dem Sanierungsplan der Geschäftsführung mit einer Mehrheit von rund 98 Prozent der Forderungssummen zugestimmt. Nach dieser Einigung stehe die Planinsolvenz vor dem erfolgreichen Abschluss, so das Unternehmen in einer Mitteilung.
Die förmliche gerichtliche Aufhebung des Insolvenzplanverfahrens sei in Kürze zu erwarten. Das Unternehmen werde in den nächsten Jahren 25,5 Millionen Euro für die Befriedung der Altverbindlichkeiten bereitstellen.
NextiraOne Deutschland will sich künftig auf die Bereiche Unified Communication, Collaboration und Contact Center, die auf Private-Cloud-Lösungen basieren, konzentrieren. Das Wartungsgeschäft für Kommunikationssysteme und -applikationen soll fortgeführt werden. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Cyberangriff auf Adesso Deutschland

Kriminelle haben Systeme kompromittiert und Daten kopiert. Kundendaten sind laut dem IT-Dienstleister nicht abgeflossen.

publiziert am 2.2.2023
image

Infoguard eröffnet Standort in Deutschland

Die Schweizer Cybersecurity-Firma lässt sich nun auch in München nieder. Die Nachfrage sei in Deutschland stark gewachsen, erklärt das Unternehmen die Expansionspläne.

publiziert am 24.1.2023
image

Deutsches Bundeskartellamt mahnt Google ab

Google und Mutterkonzern Alphabet müssen ihre Daten­verarbeitungs­konditionen anpassen, so der Bonner Wettbewerbs­hüter. Nutzende hätten zu wenig Wahlmöglichkeiten.

publiziert am 11.1.2023
image

SAP-Consultant Evora expandiert in die Schweiz

Das deutsche Unternehmen hat eine Schweizer Tochtergesellschaft gegründet. Damit sollen Projekte im Lande einfacher abgewickelt werden können.

publiziert am 4.1.2023